JoomlaWatch Stats 1.2.9 by Matej Koval
 
birnbaum.png
Bock PDF Drucken
Mittwoch, den 03. Dezember 2008 um 10:36 Uhr

Bock, Emil  (*Wuppertal 19. Mai 1895 † 6. Dez. 1995 Stutttgart) Pfarrer, Lic. theol.

 
Das Evangelium
Betrachtungen und Übersetzungen
(Vorwort): Stuttgart (Typoskriptdruck)
Band I: Betrachtungen. Lieferungen Februar 1950 bis August 1951. Enthält: Das Lied der Lieder.
             Das Hohelied Salomonis.
Band II: Betrachtungen. Lieferungen Oktober 1927 bis Oktober 1929 (Neuauflage)
Band III: Übersetzungen. Vier Evangelien, Apostelgeschichte, Offenbarung.
               Lieferungen April 1932 bis Dez. 1933
Band IV: Übersetzungen der Briefe (des Neuen Testamentes). Lieferungen Ostern 1948
 
 
Wortstimme:
„Im Urbeginne war das Wort / und das Wort war schaffend bei Gott /
und ein göttliches Wesen war das Wort. / Dieses war im Urbeginne schaffend bei Gott. /
Durch es sind alle Dinge geworden, /
und nichts von allem Entstandenen ist anders als durch das Wort geworden. /
In ihm war das Leben, / und das Leben war das Licht der Menschen. /
Und das Licht scheint in die Finsternis; /
aber die Finsternis hat es nicht aufgenommen. /
Es kam ein Mensch, / von Gott war er gesandt, / sein Name war Johannes. /
Er kam, um Zeugnis abzulegen. /
Er sollte von dem Lichte zeugen / und so in allen Herzen den Glauben erwecken. /
Er war nicht selbst das Licht, / er sollte ein Zeuge des Lichtes sein. /
Das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, / sollte in die Welt kommen. /
Es war in der Welt, / denn die Welt ist durch es geworden, / Aber die Welt hat es nicht erkannt. /
Zu den Ich-Menschen kam es, / aber die Ich- Menschen nahmen es nicht auf. /
Allen aber, die es aufnahmen, / gab es die freie Kraft, Gotteskinder zu werden./
Das sind die, die vertrauensvoll seine Kraft in sich aufnehmen. /
Sie empfangen ihr Leben nicht aus dem Blute, / auch nicht aus dem Willen des Fleisches /
und nicht aus menschlichem Willen; / denn sie sind aus Gott geboren. /
Und das Wort ist Fleisch geworden /
und hat unter uns gewohnt. / Und wir haben seine Offenbarung geschaut, /
die Offenbarung des eingeborenen Sohnes des Vaters, / erfüllt von Hingabe und Wahrheit.“
(Das Johannesevangelium I)

P.S.:
Aus urheberrechtlichen Gründen ist hier der vollständige Prolog aufgeschrieben.
 
Zu den Büchern:
Diese vier Bände enthalten Texte und Kommentierungen in DIN_A4- Format, gebundene vervielfältigte Schreibmaschinen- Seiten.
 
 

 

Das Neue Testament
Übersetzung in der Originalfassung
Stuttgart: Verlag Urachhaus 1998; 2. Auflage 2008

(Die zwischen 1932 und 1948 entstandene Übersetzung in der letzten Fassung ist hier in Buchform ediert)

Wortstimme:
Nachdem in den vergangenen Zeiten die väterliche Gottheit
vielfach und vielfältig zu den Vätern gesprochen hat
durch die Propheten, hat sie schließlich in unseren Tagen gesprochen
durch den Sohn. Ihn hat sie eingesetzt zum umfassenden Erben
alles Seins, hat sie durch ihn doch auch alle Werdekreise
im Zeitenstrom erschaffen. Er ist das sichtbare Aufglänzen
der göttlichen Lichtwesenheit; er ist dem Dasein eingeprägt
als die Gestaltwerdung der göttlichen Wesenhaftigkeit.
Er trägt alle Dinge durch seine wortbeschwingte Schöpferkraft.
Er ist es, der uns von der Sünde reinigt.
Er sitzet zur Rechten der allerhabnen Macht in den Höhen.
So hoch er über alle Engelreiche erhaben ist,
ein umso höherer Name wurde ihm als dem Erben zuteil.
(Hebräer 1: 1 -4)
 
Zum Buch:
......................................

Das Kommentarwerk dazu erschien unter dem Titel:
Das Evangelium
   Betrachtungen zum Neuen Testament
Stuttgart: Verlag Urachhaus © 1984. 2. Auflage 1995 (3. Aufl. Nov. 2009)


 
 
 
 
Das Neue Testament
in der Übersetzung
Stuttgart: Verlag Urachhaus Johannes M. Mayer © 1983 (5. Aufl. 1994)
1. Auflage der verkleinerten Dünndruckausgabe
 
Wortstimme:
 Durch unseren Glauben erhalten wir Anschluß an die gewaltige
Wirkensmacht seiner Stärke, die er hat wirksam werden lassen
in Christus, als er ihn von den Toten auferweckte
und ihm den Platz zu seiner Rechten gab in den Himmels - Sphären
oberhalb aller Urkräfte und aller Schöpfergeister, oberhalb aller
Weltenkräfte und auch der Weltenlenker, so daß er höher ist
als jeder Name, der genannt werden kann, nicht nur im gegenwärtigen,
sondern auch im zukünftigen Äon. Er hat ihm alles unter seine Füße getan
und hat ihn zum Haupt gemacht über alles in der großen Gemeinschaft,
die sein Leib ist: die göttliche Wesens - Fülle dessen,
der alles in allem erfüllt.
(Epheser 1: 19 - 22)

 Zum Buch:
Überarbeitete Neuausgabe. Das achtseitige Nachwort von Emil Bock ist datiert: Ostern 1948
Das sehr sorgfältig hergestellte Buch ist in Kleinoktav gemacht. Der Bibeltext ist einspältig in Bembo- Antiqua gedruckt, Kapitel- und Versangaben sind an den Rand gesetzt, Sinnabschnitte mit Überschriften versehen. Hinweise auf das AT und Anmerkungen sind im Anhang beigegeben. Der Verlag schrieb ein Nachwort, in dem die Überarbeitung begründet wird. Die Bearbeiter sind namentlich nicht genannt. Emil Bocks Essay "Aus der Arbeit an einer Übersetzung des Neuen Testamentes" ist ebenfalls im Anhang abgedruckt.
 

 

 

Das Lied der Lieder
Das Hohe Lied Salomonis

übersetzt und gedeutet
Hrsg. von Dr. Gundhild Kacer-Bock
Stuttgart: phoenix im Urachhaus Verlag 1999
Durchgesehene Auflage

Wortstimme:
"Drücke mich wie ein Siegel auf dein Herz,
Wie ein Siegel auf deine Brust.
Denn stark wie der Tod ist die Liebe;
Heftig wie der Hades ist ihr Eifer;
Ihre Flügel sind wie die Flammenflügel des Feuers.
Kein Wasser, und wäre es noch so groß,
kann die Liebe löschen;
Ganze Ströme könnten sie doch nicht überfluten;
 Und gäbe ein Mensch all' seine Habe hin für die Liebe,
Es bliebe doch alles ein ärmliches Nichts.“
(VIII)
 
Zum Buch:
Der bibliophil in Oktav hergestellte "phoenix" - Band bringt den Text samt Kommentar von 1951 in durchgesehener Form. Inhalte sind: 1. Das Hohelied Salomonis. 2. Der Charakter des Hoheliedes. 3. Das Lied der Lieder (Übersetzung). 4. Betrachtung des Textes. Die Übersetzung ist kolometrisch gedruckt.

Zur Person:
Der Theologe und Schriftsteller Lic. Emil Bock hatte während der Zeit des Ersten Weltkrieges in Bonn ein Germanistikstudium angefangen, das er nach dem Krieg vollendete. 1916 begegnete er in Berlin Friedrich Rittelmeyer, dem bekannten evangelischen Prediger. 1918 begann er dort ein Theologiestudium, nachdem er bereits das Latinum, Graecum und das Hebraicum nachgeholt hatte. In Stuttgart hatte er den Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, kennen gelernt. Anfang der zwanziger Jahre gründete Bock zusammen mit Rittelmeyer in Dornach bei Basel die anthroposophische Christengemeinschaft. Nach Rittelmeyers Tod wurde Bock 1938 deren „Erzoberlenker“. Er war während der NS-Zeit nach dem Verbot der Christengemeinschaft monatelang in KZ-Haft. Sein Nachfolger wurde Rudolf >Frieling.

 
 

Copyright 2008 © Bibelarchiv-Birnbaum