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Mittwoch, den 03. Dezember 2008 um 10:44 Uhr |
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Brunner, Emil (* Winterthur / Zürich 1889 + Zürich 1966) Prof. Dr. theol |
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Reihe :
"Bibelhilfe für die Gemeinde - Eine volkstümliche Einführung für Bibelleser,
unter Mitarbeit namhafter Theologen herausgegeben von D. Erich Stange"
Neutestamentliche Reihe Band 6:
Der Römerbrief
übersetzt und ausgelegt
(Leipzig und Hamburg: Gustav Schlößmanns Verlagsbuchhandlung (Gustav Fick) 1948)
Lizenzausgabe: Berlin / DDR: Evangelische Verlagsanstalt (EVA) 1951
Wortstimme:
„Dem aber, der euch festmachen kann nach meinem Evangelium
und der Verkündigung von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung des Geheimnisses,
das durch unendliche Zeiten verschwiegen war, jetzt aber geoffenbart
und durch prophetische Schriftennach dem Auftrag des ewigen Gottes allen Völkern kundgemacht ist,
um Gehorsam des Glaubens zu schaffen –
dem allein weisen Gott, ihm sei Ehre durch Jesus Christus in alle Ewigkeit! Amen."
(Kap.16, Schluß)
Zur Person:
Geboren am 23.12.1889 in Winterthur. 1913 ordiniert; im gleichen Jahr promoviert.
1916-1924 Pfarrer in Obstwalden GL. Bis 1921 stand er der religiös-sozialen Bewegung in der Schweiz nahe. Seit 1922 lehrte als Privatdozent und ab 1924 als o. Prof. für systematische und praktische Theologie in Zürich. Brunner ist Mitbegründer der Dialektischen Theologie. Er distanzierte sich von der anthropozentrischen Theologie der frommen Erfahrung (Schleiermacher). Er betont den freien Willen des Menschen. Der Mensch trägt einen Funken des Göttlichen in sich. Sehr früh erkannte er die Notwendigkeit einer theologischen Anthropologie. Hier geht es ihm besonders um die wesenhafte Ansprechbarkeit des modernen weithin entchristlichen Menschen durch das Wort Gottes. Das Gottesverhältnis wird als personale Begegnung zwischen dem göttlichen Du und dem frei antwortenden Menschen verstanden.Mit der Hinwendung zur Anthropologie verband sich die Hinwendung zur Ethik, die als Ordnungen entfaltet wird („Das Gebot und die Ordnungen“).Die Sozialethik steht unter dem Leitgedanken der Gerechtigkeit. Die Breite der theologischen Arbeit verbindet sich bei ihm mitder ökumenischen Weite. Er lehrte zeitweise in den USA (Princeton 1938/39) und 1953/55 in Tokyo International Christianity University. Teilnahme an der Weltkirchenkonferenz in Oxford 1937. Sein Anschluss an die Gruppenbewegung (Moralische Aufrüstung) entspricht den missionarischen Intentionen seiner Theologie.
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