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Die Psalmen deutsch. Buchhäger Psalter
aus der Septuaginta
Buchhagen / Weserbergland: Verlag des Klosters Buchhagen. 2008
Hgbr.: Deutsches orthodoxes Dreifaltigkeitskloster
Wortstimme:
"Gebet Moses, des Gottesmannes.
Herr, Du bist unsere Zuflucht
von Geschlecht zu Geschlecht /
ehe die Berge geboren wurden,
vor der Erschaffung der Welt /
vor Anbeginn der Zeit, in Ewigeit bist Du +
Wirf den Menschen nicht zurück in die Niedrigkeit /
sprich nicht: weichet zurück,
ihr Söhne des Menschen +
Denn in Deinen Augen sind tausend Jahre wie ein Tag /
wie ein Gestern, das schon verflogen /
wie ein kurzes Wachen in der Nacht +"
(Kap. 89 LXX)
Zum Buch:
Zu den einzigen beiden deutschen Psalmenübersetzungen aus der LXX von >Allioli / Tilmann (1989) und >Schütz (1999) gesellte sich 2008 eine dritte, die noch vor der Veröffentlichung der Psalmen innerhalb der "Septuaginta deutsch" auf den Markt kam. Ähnlich der beiden erst Genannten ist dieses in kl.8° bibliophil hergestellte Buch im Ledereinband zum Gebrauch im orthodoxen Gottesdienst konzipiert. Zwei Stahlstiche leiten den Psaltertext mit seinen 151 Kapiteln ein, alle Überschriften und Initialbuchstaben sind rot gedruckt. Die Schrift selber ist in einem besonderen Satzspiegel auf sogenanntem Werkdruckpapier hergestellt. In einem Nachwort wird die Septuagintaübersetzung vorgestellt, das Verständnis und die Gliederung der Psalmen gemäß der heiligen Überlieferung beschrieben und eine Leseordnung bereitgehalten. Modi (Tonschritte) und Erläuterungen zum Singen beschließen das Nachwort. Dem Inhaltsverzeichnis geht ein Verzeichnis der Psalmenanfänge voraus. (So finde ich einen Psalm, wenn ich nur den Anfang weiß...). Im Nachwort schreibt der Herausgeber zur Sprache der Übersetzung: " Von Anfang an stand... als Ziel vor Augen, einen Text zu gewinnen, der nicht nur «übersetztes Griechisch» ist, sondern, nach den großen Vorbildern eines Luther oder Guardini als deutscher Text aus sich selbst heraus überzeugt und ein Leben lang jeden Tag mit Freude und geistigem Gewinn gelesen, rezitiert und gesungen werden kann, sei es im stillen Kämmerlein oder im Tempel.... Im übrigen weicht die Übersetzung auch an den «schwierigen» Stellen nicht auf die hebräisch- lateinische Traditionslinie aus, sondern sucht den Gesamttext der Septuaginta, nicht zuletzt von der geistigen Überlieferung her, neu zu erschließen." --- Laut Angabe der gängigen Buchanbieter im Internet ist als Übersetzer Johannes von Buchagen (sic!) angegeben. Das ist jedoch aus dem Buch nirgendwo ersichtlich. Auskunft des Klosters: Abbas (Archimandrit) Johannes ipse fecit.
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