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►Paulus, der Apostel Jesu Christi.
Sein Lebenswerk und seine Briefe in wort- und sinngetreuer Verdeutschung.
Dresden=A. und Leipzig / Sachsen: Verlag von C. Ludwig Ungelenk 1913
Wortstimme:
"Dem jedoch, der euch fest eingliedern kann, wie dies der mir übertragene Heilserlaß
und überhaupt die Predigt von J e s u s , dem Messias,
in Übereinstimmung mit einem früheren Zeiten verschwiegen gebliebenen,
in der Gegenwart aber z.B. durch prophetische Schriften,
veröffentlichen Religionsbunde besagt, der nach dem Befehl des ewigen Gottes
zum Zwecke einer alle Völker umfassenden Glaubensgewerkschaft
bekannt gegeben worden ist,
dem einigen, weisen Gotte sind wir, die Starken,
durch J e s u m Christum – Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen --"
(Römer XVI: 25-27; der darauf folgende Halbsatz ist Kap. XV: 1 )
Zum Buch:
Daechsel datiert seine Vorbermerkungen: Militsch, im Februar 1913. Darin schreibt er u.a.: "Mit Rücksicht auf Nichttheologen, die wohl für die Ergebnisse von Paulusstudien aber nicht ebenso für deren wissenschaftliche Unterlagen Interesse haben, erscheint das Werk in zwei Teilen, deren erster fortlaufend den Text der Darstellung und der Briefe selber bringt, während der zweite das gesamte Belegmaterial enthält, auf das durch die im Texte des ersten Teils sich findenden Anmerkungsziffern hingewiesen wird. " Bereits an dieser Satzformulierung wird ersichtlich, daß Daechsels Übersetzung und Auslegung die Deutschkenntnisse seiner (heutigen) Leser erheblich fordert. Daechsel ordenet die Abfolge der Briefe nicht etwa, wie üblich, nach der Länge, sondern nach der Entstehungszeit. Er nimmt auch -- man kann es aus der WS herauslesen -- textliche Umstellungen vor. Im Oktavband (Frakturdruck einspaltig) sind Verse nur in Fünferfolge gezählt, Zitate aus dem AT sind gekennzeichnet und gesperrt gedruckt. Schwierige Textstellen werden in der Fußnote erklärt. Die Anmerkungen im zweiten Teil des Buches nehmen nahezu den gleichen Umfang wie die Übersetzung samt Einleitungen und Erklärungen ein (314 und 240 Seiten). Die griechisch geschriebenen Wörter im Anhang werden nicht übersetzt. Die Literaturübersicht am Ende des Buches umfaßt 20 Seiten! Daechsel hat demzufolge die Urtextausgaben von W. R. Nicoll, v. Soden, v. Tischendorf, E. Nestle sowie Westcott - Hart (sic!) eingesehen.
Anm.:
Pastor > Manfred Bleile hat Daechsels Texte aus o. g. Buch in eigener Bearbeitung in seine Ausgaben des Neuen Testamentes übernommen. Siehe dort!
►Die Schriften des Neuen Testaments
Das Neue Testament Kraschnitzer Ausgabe
nach ihrem ursprünglichen Wortsinne in die deutsche Sprache der Gegenwart
wort= und sinngetreu übertragen
Kraschnitz: Herausgegeben vom Adelberdt = Diakonissenmutterhause. Kommissionsverlag o. J. (1928)
(anders: Göppingen (Wttbg): Hrsg. von Karl Lange Verlag o.J. {1928 })
Wortstimme:
"Im Anfange war das Wort. Und das Wort hatte es mit Gott dem Herrn zu tun.
Und es war Gott, das Wort. Dieses hatte es im Anfange mit Gott dem Herrn zu tun:
alles wurde durch es ins Dasein gerufen, und ohne es ist auch nicht eins von allem,
was ins Dasein trat, entstanden. Vermittels seiner gab es Leben.
Und das Leben war der Menschen Licht. Und das Licht wirft in der Finsternis
seinen Schein, und die Finsternis hat es nicht abgfangen."
(Joh. 1:1-5)
Zun Buch:
Ein dreiseitiges Vorwort, in Militsch im Juni 1928 vom Übersetzer geschrieben, leitet den 594 Seiten starken, in Fraktur gesetzten Kleinoktavband ein. Daechsel bemerkt darin: "Die nachstehende Übersetzung der Schriften des Neuen Testaments unterscheidet sich von den bisher erschienenen dadurch, daß sie dem Leser nicht jenes Verständnis erschließen will, welches eine fast zweitausendjährige theologische Beschäftigung mit ihnen im Laufe der Zeiten ihnen abgewonnen hat, sondern das, welches Auge und Ohr eines römischen oder korinthischen Christen des ersten Jahrhunderts ihnen beim Lesen oder Vorlesen entnahm..... Als griechische Textvorlage hat die v. Sodensche Handausgabe von 1913 gedient. Allerdings ohne sklavische Bindung an sie dort, wo der Gedankengang oder bessere Bezeugung eine andere Lesart als die ursprünglichere empfahl." Durch die Lektüre sollte auch das Luthertestament dem Volke wieder vertraut und lieb werden, so der Wunsch des Superintendenten.
Jedes biblische Buch ist eingeleitet. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Text fortlaufend gedruckt. Kapitel- und Verszahlen sind innerhalb des Text zu finden. Anmerkungen sind selten, Verweisstellen zum AT nicht vorhanden. Unüblich ist die Verwendung der lateinischen Deklination für den Jesus- Namen: "Die, welche Jesum festgenommen hatten.." (Mat. 26:57) Daechsel schreibt in einem schwerfälligen und schlechten Deutsch. Manche Modernisierungen muten gekünstelt und oft gewaltsam an. Im Gegensatz zur Abfolge der Briefe im erstgenannten Werk hat der Übersetzer hier die traditionelle Reihenfolge eingehalten; der Hebräerbrief ist allerdings vor die Johannesoffenbarung plaziert. Außer einem Inhaltsverzeichnis gibt es keine Beigaben, etwa Karten oder eine Zeittafel. Mehr als eine Auflage wurde von dieser eher seltenen Ausgabe nicht gedruckt.
►Der Brief St. Pauli an die Römer
in seinem ursprünglichen Wortsinne und Gedankengange ermittelt u. dargelegt
Dresden= A. / Sachsen : Verlag C. Ludwig Ungelenk o. J. [1935]
Wortstimme:
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