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Delitzsch, Franz PDF Drucken
Mittwoch, den 03. Dezember 2008 um 07:10 Uhr
  Delitzsch, Franz Julius    (*Leipzig 23. Februar 1813 † 4. März 1890 ebenda)  Prof. Dr. theol. Dr. phil.
 
►Die Genesis. Einleitung und Commentar
Ausgelegt
Leipzig: Dörffling und Francke. 1852
 
Anm.:
In dieser ersten Ausgabe (Oktavband, 420 Seiten, Antiquadruck) ist keine Übersetzung des Genesistextes enthalten.


Neuer Kommentar über die Genesis

(Leipzig: Dörffling & Francke {1853}.  5. überarbeitete Auflage 1887)
Nachdruck: Gießen • Basel: Brunnen Verlag 1999

Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Siegfried Wagner

 Reihe: Biblischer Kommentar über das Alte Testament
herausgegeben von Carl Friedrich Keil und Franz Delitzsch
 
 
Wortstimme:
"Uranfangs schuf Elohim die Himmel und die Erde.
Und die Erde befand sich im Zustand der Wüste und Starrheit,
und Finsternis war auf der Fläche der Urflut,
und der Geist Elohims brütete über der Fläche der Wasser.
Da sprach Elohim: Es werde Licht, da ward Licht.
Und es nannte Elohim das Licht ‚Tag‛ und die Finsternis nannte er ‚Nacht‛.
Und es wurde Abend und wurde Morgen -- Tag eins (erster Tag)."
(Gen. I: 1-5)

 

 

Biblischer Commentar über die Poetischen Bücher des Alten Testaments
Das Buch Iob
Leipzig: Dörffling & Francke (1864) 2. durchaus umgearbeitete Auflage 1876
Mit Beiträgen von Prof. Dr. Fleischer und Consul Dr. Wetzstein
nebst einer Karte der Umgebung des Iobsklosters
 
Reihe: Biblischer Kommentar über das Alte Testament
herausgegeben von Carl Friedrich Keil und Franz Delitzsch
Vierter Theil: Poetische Bücher. Zweiter Band.
 
Vorwort:
Franz Delitzsch, Leipzig am 6. Sept 1876

 

Wortstimmen:
Kannst du den Urgrund Eloahs erreichen
Oder zur Wesenheit des Allmächtigen heranreichen? 
Himmelshöhen ist sie – was willst du thun? /
Tiefer als die Unterwelt – was kannst du wissen? /
Länger als die Erde ist ihr Maß, / Und breiter ist sie denn das Meer. 
Wenn er vorüberfährt und verhaftet
Und zu Gericht ruft, wer will ihn zurückhalten?
Denn er kennt die Leute der Gewissenlosigkeit
Und sieht Heillosigkeit, ohne drauf zu merken."
(Eliphas in Kap. 11: 7- 10)
 
O daß doch aufgeschrieben würden meine Worte,
Daß sie doch in ein Buch verzeichnet würden!
Mit Eisengriffel, ausgefüllt mit Blei,
Auf ewig in den Fels gehauen!
Und ich, ich weiß: mein Erlöser lebt,
Und als Letzter wird er auf dem Staube sich erheben.
Und nach meiner Haut, also zerfetzt,
Und ledig meines Fleisches werd' ich schauen Eloha,
Welchen ich schaun werde mir zugut,
Und meine Augen werden sehen und kein Andrer —
Es schmachten die Nieren mir in meinem Schoße.
(Iob in Kap. XIX: 23- 27)
 

Biblischer Kommentar über die Psalmen
Leipzig: Dörffling & Francke. 5. überarbeitete Auflage 1894

Nach des Verfassers hinterlassenem Druckmanuskript herausgegeben von Friedrich Delitzsch
(1. Aufl. in zwei Bänden: 1859 - 60; 2. Aufl. 1867; 3. Aufl. 1873; 4. Aufl. 1883)
 
Reihe: Biblischer Kommentar über das Alte Testament
herausgegeben von Carl Friedrich Keil und Franz Delitzsch
Vierter Theil: Poetische Bücher. Erster Band.
(Nachdruck Gießen: Brunnen Verlag 1984
mit einem Geleitwort von Paul Braymaier)
 
  Wortstimme:
"O Herr, Zufluchtstatt bist du gewesen uns in Geschlecht und Geschlecht! 
Ehe denn Berge geboren waren
Und ausgeboren wurden Erd’ und Weltkreis
Und von Äon zu Äon bist du Gott!
Du wandelst Sterbliche zu Zermalmtem
Und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder.
Denn ein Jahrtausend ist in deinen Augen
Wie der gestrige Tag, wenn er vergehet,
Und eine Wache in der Nacht.
________________________
Gebet Mose’s des Mannes Gottes"
(XC: 1-4)
 

Biblischer Commentar über die Poetischen Bücher des Alten Testaments
Hoheslied und Koheleth
Leipzig: Dörffling & Francke 1875
Mit Excursen von Konsul D. Wetzstein
 
¹ im Anhang: Das Hohelied
metrisch verdeutscht von Heinrich Stadelmann
(* Barthelmeßaurach / Mittelfr. 8. März 1830  Schopfloch / Mittelfr. 1. Okt. 1875)
(urspr.: Eichstätt u. Stuttgart: Verlag der Krüll'schen Buchhandlung 1870)
 
Reihe: Biblischer Kommentar über das Alte Testament
herausgegeben von Carl Friedr. Keil und Franz Delitzsch
Vierter Theil: Poetische Bücher. Vierter Band.

 

Wortstimme:
"Setze mich wie einen Siegelring auf dein Herz, wie einen Siegelring auf deinen Arm.
Denn gewaltig wie der Tod ist die Liebe, unerweichbar wie die Hölle ihr Eifern,
ihre Flamme sind Feuerflammen, eine Lohe Jahs.
Mächtige Wasser sind unvermögend, solche Liebe zu dämpfen
und Ströme können sie nicht überfluten.
Wenn ein Mann hingeben wollte alle Habe seines Hauses um LIebe --
man würde ihn nur höhnen"
(Hoheslied VIII: 6-8)

 
Wortstimme:
"Halte gleich dem Siegelringe
Mich an Herz und Arm gepreßt!
Stark ist wie des Todes Schlinge,
Wie die Höll ist Liebe fest.
Ihre Gluten -- Feuerflammen,
Von Jehova's Blick entfacht!
Ström' und Meere allzusammen
Dämpfen nicht der Liebe Macht;
Mögen nimmer überfluten,
ob die ganze Welt versank,
Ihre Flammen, ihre Gluten --
Liebe stehet ohne Wank.
Gäb' ein Mann, Lieb' zu erringen,
Haus und Habe, Hof und Flur,
Liebe könnt ihr nicht erzwingen --
Man verschmäht' und höhnt' ihn nur."
(Hohelied VIII) ¹ (H. St.)
 
Wortstimme:
Alles hat er schön auf bestimmte  Zeit treffend eingerichtet;
auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gegeben,
so zwar daß der Mensch das Werk welches Gott verwirklicht
nicht ganz von Anfang zu Ende durchschauen kann.
So erkannte ich denn daß unter ihnen (Menschen) nichts besser ist
          als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun.
 So erkannte ich denn, daß Alles was Gott thun wird
 für immerfort bestehet, es ist dazu nichts hinzuzufügen
 und nichts davon abzubrechen — Gott hat es so eingerichtet
 daß man sich vor ihm fürchte."
           (Koheleth III: 11-14)
 
 

Salomonisches Spruchbuch
(Leipzig: Dörffling & Francke 1873)
Nachdruck: Gießen: Brunnen Verlag 1985

Reihe: Biblischer Kommentar über das Alte Testament
herausgegeben von Carl Friedrich Keil und Franz Delitzsch
 
Vorwort:
F. D., Leipzig, 30. October 1872
 
Wortstimme:
"Jahve hat mich hervorgebracht als Erstling seines Weges,
als frühestes seiner Werke ehedem. Von Ewigkeit her ward ich eingesetzt,
von Anbeginn, seit den Uranfängen der Erde.
Als die Wasserschwalle noch nicht waren, ward ich geboren,
  als die Quellorte noch nicht waren, die mit Wasser beladenen;
 ehe denn die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln ward ich geboren,
als er noch nicht ausgewirkt hatte Erd' und Fluren,
und die Summe der Staubtheile des Erdkreises."
(VIII: 22-26)

(Biblischer Commentar über den Propheten) Jesaia
(Leipzig: Dörflin [sic!] und Francke (1866); zweite überarbeitete Ausg. 1869; 
dritte durchaus überarbeitete Ausg. 1879; vierte durchaus neubearbeitete Aufl. 1889)
Nachdruck der dritten Aufl. 1879: Gießen: Brunnen - Verlag. 5. Aufl. 1984
 
Reihe: Biblischer Commentar über das Alte Testament
herausgegeben von Carl Friedr. Keil und Franz Delitzsch
 
Geleitwort:
Gerhard Maier, Tübingen, im Januar 1984
 
  Wortstimme: 
"Der Eine wird sprechen: Jahven gehör’ ich an,
und ein Zweiter feierlich nennen den Namen Jakobs,
und ein Dritter sich verschreiben Jahven und ehrend den Namen Israels nennen.
So spricht Jahve, Israels König und dessen Erlöser, Jahve der Heerscharen:
Ich bin Erster und Ich Letzter, und außer mir ist kein Gott.
Und wer prediget wie ich — so thue er's mir kund und lege es mir dar —
seit ich gegründet der Urwelt Volk?
Und künftiges und was herbeikommt mögen sie einmal kundthun!"
(XLIV: 5-7)
 
Zum Buch:
Der Erstverfasser, D. Moritz Drechsler konnte sein Werk:
"Der Prophet Jesaja übersetzt und erklärt." (Erster, zweiter und dritter Theil)
Stuttgart und Berlin: Gustav Schlawitz Verlag, 1845 - 1857
nicht vollenden, der dritte Band wurde von August Hahn und Franz Delitzsch bearbeitet, auch Beilagen von Delitzsch finden sich in seinem Band.
 
 
Der Prophet Habakuk.
Ausgelegt
Leipzig: Druck und Verlag von Karl Tauchnitz 1843
 
Reihe: Exegetisches Handbuch zu den Propheten des Alten Bundes
von Franz Delitzsch und Carl Paul >Caspari
 
  Wortstimme:
"Denn der Feigenbaum wird nicht blühen
Und kein Ertrag ist an den Reben.
Es versagt das Erzeugniss der Olive
Und die Saatfelder tragen keine Speise,
Weg ist aus den Hürden das Kleinvieh
Und keine Rinder in den Ställen.
Aber ich will in Jehova frohlocken.
Will jubeln in dem Gott meines Heils.
Jehova der Herr ist meine Kraft.
Und macht meine Füsse wie die Hindinnen.
Und lässt auf meinen Höhen mich daherschreiten.
dem Vorsteher, mit meinen Saitenspielen." *
_______________________________   
* oder: Begleitung meiner Saitenspiele. 

(Cap. III: 18-19)

 

Kommentar zum Hebräerbrief
(Commentar zum Briefe an die Hebräer
Mit archäologischen und dogmatischen Excursen über das Opfer und die Versöhnung)
(Leipzig: Dörffling & Francke. 1. Aufl. 1857; 2. Aufl. 18.. ; 3. Auflage 1873)
Nachdruck der ersten Auflage von 1857: Gießen: Brunnen Verlag 1989
 
Mit einem Geleitwort von Prof. D. Otto Michel, Tübingen im Frühjahr 1989
Vorwort: Fr. Delitzsch, Erlangen, am 30. Sept. 1857
 
  Wortstimme:
„Nachdem zu vielen Malen und auf vielerlei Weise vorlängst
Gott geredet hat zu den Vätern
durch die Propheten, hat er am Ende dieser Tage geredet zu uns durch den Sohn.
Den er gesetzt hat zu Erben über Alles, durch den er auch gemacht hat die Welten.
Welcher, seiend Abglanz seiner Herrlichkeit und Ebenbild seines Wesens,
und tragend alle Dinge mit dem Worte seiner Macht,
nachdem er durch sich selbst die Reinigung unserer Sünden vollzogen,
hingesessen ist zur rechten der Majestät in der Höhe.
Um so vorzüglicher geworden als die Engel,
als er einen ausgezeichneteren Namen vor ihnen ererbt hat.
(I: 1- 4)
 
Du aber, Jehova, thronest ewig
Und dein Gedächtniss währt in alle Zukunft.
Du wirst aufstehn, dich erbarmen Zions,
Denn Zeit zu begnaden ists, da ist der Zeitpunkt,
Denn liebend hangen deine Knechte an ihren Steinen
Und es jammert sie hres Staubes.
Und fürchten werden die Völker den Namen Jehova's
und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit,
Wenn gebaut haben wird Jehova Zion,
Erschienen ist in seiner Herrlichkeit,
Sich zugewendet dem Gebet der Entblössten
Und nicht verschmäht hat ihr Gebet.
(Psalm 102; zu Hebr. Cap. I)
 
Zum Buch:
.................................
 
(Die Bücher des Neuen Bundes) ספרי הברית החדשה
נעתקים מלשון יון ללשון עברית
(übersetzt aus der griechischen Sprache in die hebräische Sprache)
  (durch den)  על ידי
החכם פראפעסאר פראנץ דעליטש
(ehrenwerten Professor Franz Delitzsch)
(In:) The New Testament in Hebrew and English
Edgware, Middx. / England: The Society for Distributing Hebrew Scriptures. o. J. (1877 ff)
 
Diese Übersetzung ist eine von dreien ins Hebräische der Bibel bzw. Mischna ; zwei weitere Üs ins Ivrith (modernes Hebräisch) liegen im BB ebenfalls vor:
*1.) Thomas Fry & and.(anonym), London 1817 --- 2.) Jizchak Salkinson mit C. David Ginzburg, London 1881/ 86
sowie die Ausgaben in Ivrith:
1.) Jean M. Bauchet mit David Kinereth, Rom 1975  --- 2.) Neue Übersetzung der United Bible Society
(Josef Atzmon & Yochanan Elichay), Jerusalem 1976 ff
Diese und weitere (Rück)- Übersetzungen werden demnächst unter der Rubrik >URTEXTAUSGABEN näher beschrieben.
 
 
 
Zur Person:
...............................

 

 

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