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Mittwoch, den 03. Dezember 2008 um 07:15 Uhr
Dimmler, Emil   (* Rottweil am Neckar 1870 + 1956 Wilflingen b. Rottweil    Pfarrer D. theol. h.c.

 

 

 

 

 

 Ort der Imprimaturen: Köln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

►Die fünf Bücher Mosis
(Erster Band): Erstes und Zweites Buch Mosis (Genesis und Exodus)
übersetzt, eingeleitet und erklärt von Emil Dimmler
M. Gladbach: Volksvereins= Verlag 1.- 5. Tausend. 1922
 
Imprimatur: Köln 1922

Wortstimme:
“Was ist sein Name? Was soll ich dann zu ihnen sagen?“
Gott sprach zu Moses: „ Ich bin, der ich bin.“
Und er sprach: „So sollst du zu den Söhnen Israels sagen:
Der »Ich bin« hat mich zu euch gesandt.“
Gott sprach ferner zu Moses:
„So sollst du zu den Söhnen Israels sagen:
Jahve, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs,
hat mich zu euch gesandt; dies ist mein Name auf ewig
und dies meine Bezeichnung von Geschlecht zu Geschlecht.“
(Exodus 3)
 

(Zweiter Band): Zweites, Drittes und Viertes Buch Mosis
(Leviticus, Numeri, Deuteronomium)
übersetzt, eingeleitet und erklärt

M. Gladbach: wie oben
 
Imprimatur: Köln 1922

 

Wortstimme:
 „Keiner ist wie der Gott Jeschuruns,
der am Himmel zu deiner Hilfe einherfuhr und mit seiner Hoheit auf den Wolken.
Deine Zuflucht ist der Gott der Vorzeit, der Arm der Frevler wurde zerbrochen.
Er vertrieb vor dir den Feind und sprach: Vertilge.
So wohnte Israel in Sicherheit, (von den Feinden) gesondert der Quell Jakobs,
in einem Lande voll Korn und Most, und sein Himmel träufelt Tau.
Selig bist du, Israel; wer ist wie du, du Volk, im Herrn siegreich?
Ein Schild, der dich schützt, ist er, ein Schwert, das dir Hoheit gibt.“
(Deuteronomium 33)
 
 
Josue Richter Ruth
übersetzt eingeleitet und erklärt.
M.Gladbach, Volksvereins= Verlag 1922
 
Imprimatur: Köln 1922
 
 
  Wortstimme:
"Höret, ihr Könige, horchet auf, ihr Fürsten. Ich bin es, ich bin es, die dem Herrn singen,
dem Herrn spielen will, dem Gott Israels. Herr, da du auszogst von Seir,
einherschrittest vom Gefilde Edoms, da zitterte die Erde und die Himmel troffen,
auch die Wolken troffen von Wasser. Berge zerflossen vor dem Herrn,
der Sinai da, vor dem Herrn, dem Gott Israels."
(Debbora in Richter 5)


Erstes und zweites Buch der Könige
wie oben.
1.- 5. Tsd 1922
 
Imprimatur: Köln 1922
 
Wortstimme:
"Anna aber betete und sprach: „Mein Herz frohlockt im Herrn;
hoch erhoben ist mein Horn durch meinen Gott, weit aufgetan mein Mund wider meine Feinde;
denn ich freue mich deiner Hilfe.  Keiner ist heilig wie der Herr;
denn keiner ist außer dir; es gibt keinen Felsen gleich unsern Gott.
Redet nicht immerfort Stozes, Freches entfahre nicht euerm Munde;
denn ein Gott tiefsten Wissens ist der Herr, ein Gott, der Taten wägt.“
(1. Kön. 2 LXX)
 
 
Drittes und viertes Buch der Könige
wie oben:
1.-5. Tsd 1922
 
Imprimatur: Köln 1922
 
Wortstimme:
"Und siehe, der Herr zog (an der Höhle) vorüber: ein gewaltiger und heftiger Sturmwind,
der Berge spaltete und Felsen zerschmetterte, ging dem Herrn voran —
doch nicht im Sturmwind war der Herr.  Nach dem Sturmwind kam ein Erdbeben –
doch nicht im Erdebeben war der Herr.  Nachdem Erdbeben kam Feuer –
doch nicht im Feuer war der Herr. Nach dem Feuer kam der Laut eines linden Wehens.
Als Elias ihn vernahm, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel,
ging heraus und trat an den Eingang der Höhle. Siehe, da redete ihn eine Stimme an und sprach:
„Was willst du hier, Elias ?“ Er antwortete:
„Von großem Eifer bin ich für den Herrn, den Gott der Heerscharen,
entbrannt, weil die Söhne deinen Bund verlassen,
deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert getötet haben."
(3. Kön. 19 LXX)


Paralipomena Esdras Nehemias
wie oben:
1.-5. Tsd 1922
 
Imprimatur: Köln 1922
 
Wortstimme:
"Nun, mein Gott, laß doch deine Augen offen stehen
und deine Ohren aufmerken gegenüber dem Gebet an dieser Stätte.
Nun erhebe dich, Herr und Gott, nach deiner Ruhestätte, du selbst und die Lade deiner Macht.
Deine Priester, Herr und Gott, mögen sich in Heil kleiden und deine Frommen sich des Guten freuen.
Herr und Gott, weise deinen Gesalbten nicht ab, gedenke der Gnaden,
die du deinem Knecht David erwiesen hast."
(2. Par. 6 LXX)
 
 
Tobias Judith Esther Machabäer
wie oben:
1.-5. Tsd 1922
 
Imprimatur: Köln 1922
 
 
Wortstimme:
"Aman sprach zum König Assuerus:
„Es gibt ein Volk, das unter den Völkern in allen Landschaften deines Königreiches zerstreut
und (doch) abgesondert ist. Ihre Gesetze weichen von den Gesetzen jedes Volkes ab
und die Gesetze des Königs erfüllen sie nicht.
Es erscheint nicht zweckmäßig für den König, sie gewähren zu lassen.
Wenn es dem König gut erscheint, so werde ein Schreiben verfaßt, daß man sie ausrotten soll."
(Esth.3)
 
 
Isaias
wie oben:
1.-5. Tsd 1921
 
Imprimatur: Köln 1921
 
 
Wortstimme:
  "Der wird sagen: Dem Herrn gehöre ich, und jener sich nach Jakob benennen
und ein anderer sich eigenhändig dem Herrn verschreiben
und sich mit dem Namen Israels bezeichnen.
So spricht der Herr, der König Israels und sein Erlöser, der Herr der Heerscharen
und sein Erlöser: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte und außer mir ist kein Gott.
Und wer verkündet gleich mir — er soll es kundtun und mir darlegen ,
seitdem ich der Urzeit Volk gegründet? Und das Zukünftige
und was kommen wird, sollen sie doch ansagen."
(Is. 44)
 
 
Jeremias
wie oben: 1921
 
Imprimatur: Köln 1921
 
Wortstimme:
"Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, da erwecke ich dem David einen gerechten Sprossen
und er wird als König herrschen und klug handeln und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben.
In seinen Tagen wird Juda Heil erfahren und Israel in Sicherheit wohnen;
und das ist sein Name, mit dem man ihn nennen wird:  der Herr unsere Gerechtigkeit."
(Jer. 23)

 

Ezechiel
wie oben:  1921
 
Imprimatur: Köln 1920
 
  Wortstimme:
"Ich erwecke über sie  e i n e n  Hirten, der sie weiden soll, meinen Knecht David;
er soll sie weiden und er soll für sie Hirte sein. 
Ich der Herr werde für sie zum Gott sein und mein Knecht David wird Fürst in ihrer Mitte sein.
Ich der Herr habe geredet. Ich schliße mit ihnen einen Friedensbund
und lasse die bösen Tiere aus dem Lande verschwinden,
daß sie in der Wüste sicher wohnen und in den Wäldern schlafen."
(Ez. 34)
 
 
 
Daniel Klagelieder Baruch
wie oben: 1.-5. Tsd.1921
 
Imprimatur: Köln 1920
 
Wortstimme:
"Ich schaute in den Gesichten der Nacht und siehe,
da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn
und gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht.
Und ihm wurde Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben,
und alle Völker, Stämme und Zungen dienten ihm
und seine Herrschaft ist eine Herrschaft der Ewigkeit, die nicht vergeht,
und sein Königtum ist so, dass es nicht zugrunde geht."
(Dan 7)
 
 
 
Die kleinen Propheten
 wie oben: 1.-5. Tsd 1921
 
Imprimatur: Köln 1920
 
  Wortstimme:
"Juble, Tochter Sion, jauchzet, Israel.
Freue dich und frohlocke mit deinem ganzen Herzen,
Tochter Jerusalem.
Weggenommen hat der Herr deine Gerichte,
weggefegt deinen Feind.
König Israels ist der Herr in deiner Mitte;
Nichts Schlimmes wirst du mehr zu fürchten haben.
An jenem Tag wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht;
Sion, laß deine Hände nicht sinken. Der Herr dein Gott
ist in deiner Mitte,
ein Held, der helfen kann."
(Soph. 3)
 
 
 
Das Buch der Weisheit
wie oben: 1.-5. Tsd 1920
 
Imprimatur: Köln 1919
 
Wortstimme:
"Denn etwas Beweglicheres als jede Bewegung ist die Weisheit;
sie geht und dringt durch alles wegen ihrer Reinheit.
Denn ein Hauch ist sie der Kraft Gottes und ein reiner Ausfluß der Herrlichkeit des Allherrschers;
deshalb gerät nichts Beflecktes in sie hinein.
Sie ist ja ein Abglanz des ewigen Lichtes
und ein fleckenloser Spiegel der Lebenskraft Gottes und ein Bild seiner Güte.
Obwohl sie aber eins ist, vermag sie alles, und obwohl sie in sich bleibt,
erneuert sie doch alles, und von Geschlecht zu Geschlecht
in heilige Seelen übergehend schafft sie Freunde Gottes und Propheten."
(Weish. 7)
 
 
Die Sprüche Jesu Sirachs
wie oben: 1.-5. Tsd. 1921
 
Imprimatur: Köln 1920
 
Wortstimme:
"Gedenken will ich der Werke des Herrn,
und was ich gesehen habe, kundtun.
Durch des Herrn Worte entstanden seine Werke
und sie vollziehen seine Willen nach seinem Gebot.
Die aufgehende Sonne erscheint über dem All
und die Herrlichkeit des Herrn über seinen Werken.
  Der Herr gestattet seinen Heiligen nicht,
alle seine Wunder (gebührend) zu erzählen,
die er, der allmächtige Herr, aufgerichtet hat,
damit durch seine Herrlichkeit das All bestünde.
Die Meerestiefe und das Herz erforscht er
und alle ihre Blößen durchschaut er;
denn der Herr hat alles Wissen und schaut,
was bis zur Endzeit kommt;
er kündet das Vergangene und das Zukünftige
und enthüllt die Spuren des Verborgenen."
(Eccli. 42)

 
 
Job
wie oben: 1.-5. Tsd. 1922
 
Imprimatur: Köln 1921


Wortstimme:
"Wirst du, was Gott erforscht, finden
oder bis zur tiefsten Vollkommenheit des Allmächtigen vordringen?
Himmelshöhen (übersteigt sie) – was willst du machen?
tiefer als die Unterwelt ist sie – was willst du erkennen?
Länger als die Erde ist sie an Maß und breiter als das Meer.
Fährt er vorüber und schlägt in Bande
und beruft eine Gerichtsversammlung ein,
wer könnte ihn hindern? Denn er eknnt die Männer der Schlechtigkeit
und sieht das Unrecht — und er sollte nicht achtgeben?"
(Job 11)
 
 
Die Sprüche Salomos
wie oben: 1.-5. Tsd. 1921
 
Imprimatur: Köln 1921


Wortstimme:
"Der Herr hat mich als Erstling seines Weges geschaffen,
als das Früheste von seinen Werken, von ehedem.
Von Ewigkeit her bin ich eingesetzt worden, von Anfang, von den Vorzeiten der Erde her.
Da noch keine Fluten waren, bin ich geboren worden,
da es noch keine Quellen gab, mit Wasser beladen.
Bevor die Berge in das Meer eingesenkt wurden,
vor den Hügeln bin ich geboren worden,
solange er die Erde noch nicht gemacht hatte
und die Fluren und die ersten Schollen des Erdkreises."
(Spr. 8)
 
 
Der Prediger
wie oben: 1.-5. Tsd. 1921
 
Imprimatur: Köln 1920
 
Wortstimme:
"Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit;
er hat auch die Welt ihrem Nachdenken übergeben,
doch so, dass kein Mensch das Werk, das Gott geschaffen hat,
vom Anfang bis zum Ende ergründen kann.
Ich erkannte, daß  nichts gut ist bei all dem,
als daß man sich freut und Gutes tut in seinem Leben.
Aber auch das, daß einer ißt und trinkt und Gutes genießt
bei all seiner Mühe, ist eine Gabe Gottes.
Ich erkannte, daß alles, was Gott tut, auf ewig besteht;
man kann nichts hinzufügen und nichts davon wegnehmen.
Gott hat es so gemacht, damit man sich vor ihm fürchte.
Das, was geschieht, ist längst dagewesen;
und was in Zukunft kommen wird, war schon vor langem,
und Gott erneuert das Vergangene."
(Pred. 3)
 
 
Das Hohelied Salomos
wie oben: 1.-5. Tsd. 1921
 
Imprimatur: Köln 1921
 
 
Wortstimme:
"(Braut)...Lege mich wie das Siegel auf dein Herz,
wie das Siegel auf deinen Arm!
(Bräutigam) Denn mächtig wie der Tod ist die Liebe,
stark wie die Unterwelt de Liebeseifer;
ihre Lohen sind Feuerlohen, Flammen Gottes. 
Viele Wasser vermögen die Liebe nicht auszulöschen und Ströme überfluten sie nicht.
Wenn ein Mann allen Reichtum seines Hauses für die Liebe hingäbe,
begegnete man ihm mit Verachtung. — —"
(Hohesl. 8)
 
 
Die Psalmen
wie oben: 1.-5. Tsd 1922
 
Imprimatur: Köln 1922
 
Wortstimme:
"Gebet von Moses, dem Manne Gottes.
Herr, ein Obdach bist du uns gewesen von Geschlecht zu Geschlecht.
Ehe die Berge geboren, Erde und Erdkreis hervorgebracht wurden,
von Ewigkeit zu Ewigkeit bis du, o Gott.
Du machst die Menschen wieder zu Staub und sprichst:
„ Kehret zurück (in den Staub), ihr Menschenkinder."
Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der gestrige Tag,
der ja vorüber ist, wie eine Wache in der Nacht."
(Ps. 89 V)
 
 
 
Das Evangelium nach Matthäus
wie oben: Erste fünfzehntausend  Weihnachten 1911
 
Reihe: Der Sammlung  W o r t  u n d  B i l d  Nr. 9/11
 
Imprimatur: ohne Ort 1911
 
 
Wortstimme:
"So sollt ihr also beten: Unser Vater, der du bist in den Himmeln,
geheiligt werde dein Name; es komme dein Königreich;
es geschehe dein Wille auch auf Erden wie im Himmel.
Unser tägliches Brot gib uns heute, und vergib uns unsere Schulden,
wie auch wir vergeben haben unsern Schuldnern;
und bringe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel!"
(Mt. 6)
 
 
Das Evangelium  nach Markus
wie oben:  2. verbesserte Auflage 1912 (6.-10.Tausend)
 
Imprimatur: ohne Ort 1911
 
 
Wortstimme:
„Was für ein Gebot ist das erste von allen?“ Jesus antwortete:
„Das erste ist: Höre, Israel: Der Herr unser Gott ist ein Herr.
Und du sollst den Herrn deinen Gott lieben aus deinem ganzen Herzen
und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus all deiner Kraft.
Das zweite ist dieses: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
Größer als diese ist ein anderes Gebot nicht.“
(Mk. 12)
 
 
 
Das Evangelium nach Lukas
wie oben 1912
(Sonderausg.: Unsern katholischen Soldaten gewidmet
von der Rheinisch=Westfälischen Malteser=Genossenschaft Berlin SW48);  
 
Imprimatur: ohne Ort 1911
 
►Dasselbe wie oben: 3. verbesserte Auflage 195.-199. Tausend 1922
 
Imprimatur: ohne Ort 1911
 

Wortstimme:
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels.
Denn er hat heimgesucht und Erlösung geschaffen seinem Volk
und emporwachsen lassen ein Horn des Heiles für uns im Haus Davids,
seines Knechtes, wie er gesprochen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten
von der Urzeit an, als Erlösung von unseren Feinden, und aus der Hand aller,
die uns hassen, um Barmherzigkeit zu üben mit unseren Vätern
und zu gedenken seines heiligen Bundes, des Eides,
den er geschworen hat Abraham, unserm Vater.“
(Lk. 1)
 
 

Das Evangelim nach Johannes
wie oben: 1912. 2. verbesserte Auflage (6.-10. Tausend)
 
Imprimatur. ohne Ort 1911
 
 
Wortstimme:
„Im Anfange war das Wort, und das Wort war bei Gott,
und Gott war das Wort. Dieses war im Anfange bei Gott.
Alles ist durch dasselbe geworden,
und ohne dasselbe ist auch nicht ein Ding geworden,
das geworden ist. In ihm war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen,
und das Licht leuchtet in der Finsternis,
und die Finsternis nahm es nicht auf.“
(Jo. 1)


Apostelgeschichte  Geheime Offenbarung
wie oben: 1914 Erste zehntausend. 1914
 
Imprimatur: ohne Ort 1913 und 1914
 

Wortstimme:
„Das Wort hat er den Söhnen Israels gesandt, indem er Frieden verkündete
durch Jesus Christus. Dieser ist der Herr aller.
Ihr kennt die sache, die geschehen ist durch ganz Judäa
indem sie ihren Anfang nahm in Galiläa nach der Taufe,
die Johannes gepredigt hat:
Jesus von Nazareth, wie ihn Gott mit Heiligen Geiste
und mit Kraft gesalbt hat, der hindurchzog, indem er Wohltaten spendete
und alle vom Teufel Überwältigten heilte; denn Gott war mit ihm.“
(Apg 10)
 


Die Briefe der Apostel. 1. Band
Brief an die Römer  Erster Brief an die  Korinther
Zweiter Brief an die Korinther
Brief an die Galater Brief an die Epheser
wie oben: 1914  Erste zehntausend. 1914
 
 Imprimatur: ohne Ort 1913 und 1914
 
 
Wortstimme:
„....und welches die überragende Größe seiner Macht an uns,
die wir glauben,
sei gemäß der Wirkung der Kraft seiner Stärke,
die er an Christus gewirkt hat,
indem er ihn von den Toten erweckt
und zu seiner Rechten im Himmel gesetzt hat,
über jedes Fürstentum und jede Macht und Gewalt
und Herrschaft und jeden Namen,
der genannt wird nicht bloß in dieser Welt,
sondern auch in der kommenden.
Und alles hat er seinen Füßen unterworfen
und ihn hat er als ein alles überragendes Haupt
seiner Kirche gegeben....“
(Eph 1)

 



Die Briefe der Apostel 2. Band
Brief an die Philipper( bis) Brief des hl.  Judas
wie oben: 1914  Erste zehntausend.1914
 
Imprimatur: ohne Ort 1913 und 1914
 

  Wortstimme:
„Nachdem Gott vormals vielfach und vielartig zu den Vätern
durch die Propheten gesprochen hatte, hat er am Ende dieser Tage zu uns gesprochen
durch den Sohn, den er zum Erben von allem gesetzt hat,
durch den er auch die Weltzeiten gemacht hat,
der als die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens
und der Träger aller Dinge durch das Wort seiner Kraft,
nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat,
sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt hat
und um so mächtiger als die Engel geworden ist,
je höher der Name sie überragt, den er zum Erbe erhalten hat.“
(Hebr. 1)
 
 
Zu den Einzelbänden:
Alle 19 AT- und sieben NT- Bände sind im Doudezformat hergestellt; gebunden, fadengeheftet und mit beigem Schutzumschlag versehen. Eine Ausnahme bildet die Sonderausgabe der Malteser= Genossenschaft, die kartoniert ist. Gedruckt ist in Fraktur. In der Einleitung zum ersten Band des AT, die nicht datiert oder verortet ist, schreibt der Verfasser: "Die Übersetzung wurde nach dem Hebräischen mit Berücksichtigung des griechischen Textes in möglichst engem Anschluss an die Vulgata gefertigt."  Eine Bemerkung von Pfr. Dimmler zum Pentateuch läßt die römisch- katholische Einschätzung zur jüdischen Herkunft dieses Buches erahnen: "Die Juden hatten für die fünf Bücher Mosis den Namen Thora; sie nannten sie auch die fünf Fünftel des Gesetzes..." (Hervorhebungen: S.B.) Hatte also der katholische Klerus das wichtigste Dokument des Judentums bereits für sich vereinnahmt und die ursprünglichen Verwalter bereits ins Imperfekt gesetzt?? -- 
Nach der Einleitung in jedes Buch folgt auf ein Inhaltsverzeichnis der Kommentar zum jeweiligen Text, der in größere Abschnitte unterteilt ist. Der Komentar ist fürs bibellesende Volk verfaßt, doch er genügt auch gehobeneren Ansprüchen: Stammbäume aus der Genesis werden z. B. nach verschiedenen Textvarianten (samaritanisch / hebräisch / griechisch) verglichen und in Tabellen dargestellt.
Nach ausführlicheren Erklärungen folgt der einspaltig gedruckte Bibeltext. An dieser Stelle ist auch das größte Manko zu verzeichnen: Eine bestimmte Textstelle zu finden, gestaltet sich sehr schwierig, denn der Text ist nur mit wenigen Abschnitten versehen und fortaufend gedruckt; es existieren nur weitläufige Stellenangaben in der Fußnote. Kapitel- und Versangaben fehlen vollständig.
Gleiches gilt für die Bände des NT. Dimmler schreibt dazu in seiner gut sechs- seitigen Vorrede zum Matthäus- Ev.: " Die Übersetzung wurde nach dem Griechischen gefertigt. Es wurde dabei die vatikanische Handschrift B, die aus dem 4. Jahrhundert stammt, zugrunde gelegt; doch wurden auch die anderen Lesarten berücksichtigt. Es konnte indes nicht beabsichtigt sein, in jedem einzelnen Falle die Lesarten zu wählen, die dem Übersetzer den Vorzug zu verdienen schien." 
Einige der im Archiv vorhandenen Ausgaben zeigen auf dem Schutzumschlag den O- Verkaufspreis: danach kosteten die Evangelienbände je 1.20 Mark, der zweite Band der Briefe bereits 7.20 Mark. Für das AT-liche Buch der Weisheit mußten 10.- Mark berappt werden.
Eine größere Verbreitung scheint diesem 26- bändigen Werk (= 42 cm Regalbreite !!) nicht beschieden gewesen zu sein, denn, wie man aus der Monographie "Die Bibel in Deutschland" von J. Schildenberger u.a. entnehmen kann, wurde die gesamte Restauflage 1930 der Herz- Jesu- Stiftung des Bonifatiusvereins zur Verteilung in der Diaspora zur Verfügung gestellt.


Das Neue Testament.
Übersetzt, eingeleitet und kurz erklärt.
M. Gladbach: Volksvereins= Verlag 1925
"Kurze Ausgabe" (revidiert)
 
Imprimatur: Köln 1918
 
Wortstimme:
"Täuschet euch nicht, meine lieben Brüder:
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk ist von oben,
herabsteigend vom Vater der Lichter, bei dem es keine Veränderung
und keinen Schatten von Wandel gibt.
In freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt,
daß wir eine Art Erstlingsfrucht unter seinen Geschöpfen seien.“
(Jak. 1)
 
Zum Buch:
Diese einbändige NT- Ausgabe ist größer als die Einzelbände hergestellt: Kl. 8°. Auch wurde teureres Dünndruckpapier verwendet. Die Erklärungen sind stark zusammengestrichen, der Bibeltext ist identisch im Druck, nicht in der Übersetzung, die wurde überarbeitet. Dimmler gibt sich treu katholisch: Die griechischen Vokabeln »ekkläsía«, »episkopos« und »diakónos« werden mit »Kirche«, »Bischof« und »Diakon« wiedergegeben. Was die Kapitel- und Verszählung betrifft, klage der Sucher.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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