►Erstes Buch Moses
Übersetzt und kurz erläutert als Leitfaden für Vorlesungen.
Als Manuskript gedruckt.
Trier: Paulinus Druckerei 1898
Wortstimme:
1. „Im Anfang erschuf Gott den Himmel und die Erde.
2. Aber die Erde war wüst u. leer, u. Finsternis lag über dem Abgrund.
Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
3. Und Gott sprach: Es werde Licht! Da ward Licht.
4. Und Gott sah, das Licht war gut! Und Gott schied das Licht von der Finsternis.
5. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht.
Und es ward Abend, und es ward Morgen — e i n Tag.“
(Weltschöpfung 1)
Zum Buch:
Das „als Manuskript gedruckt“(e) Oktavband ist in Antiquaschrift hergestellt und diente in Eckers Vorlesungen als Studienhilfe. Die Überschrift ist in deutsch, lateinisch und hebräisch vorangestellt. Ecker übersetzte den Text aus dem Hebräischen. Begriffe aus der LXX sind griechisch wiedergegeben, hebräische Begriffe jedoch transliteriert. Die Kommentare nehmen je nach Relevanz bis zu 95 % einer Textseite ein. Verweis- und Parallelstellen sind reichlich vorhanden, auch Kirchenväter werden zitiert.
►Katholische Hausbibel.
Biblische Geschichte für das katholische Volk
(in drei Bänden)
Trier/ Mosel: Druck und Kommissionsverlag der Paulinus= Druckerei, 1903
Bischöfliche Approbation: Trier 1903
Wortstimme:
♦Neues Testament >>Archiv Richter
Evangelien-Harmonie und Apostelgeschichte
Kempten, München: Jos. Kösel'sche Buchhandlung (o.J.)
Ausgabe für Bayern (Taschenausgabe)
Vorwort von 1915
Imprimatur: (Treveris) 1915
Wortstimme:
Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist allein der Herr.
Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen
und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Gemüte und aus allen deinen Kräften!
Dieses ist das größte und das erste Gebot.
Ein zweites aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
Ein größeres Gebot als diese gibt es nicht.
An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
(harmonisiert: Matth. 22 / Mark. 12)
♦ Neues Testament
(Taschenausgabe C) >>Archiv Richter
Die apostolischen Briefe und die Geheime Offenbarung
übersetzt und kurz erklärt
Trier: Mosella Verlag1922
Imprimatur: Treveris 1916
Wortstimme:
Vielfach und auf mancherlei Art hat vormals Gott zu den Vätern geredet durch die Propheten;
zuletzt in diesen Tagen hat er zu uns geredet durch den Sohn.
Ihn hat er zum Erben von allem gemacht, ihn, durch den er auch die Welt erschaffen hat.
Dieser ist der Abglanz seiner Herrlichkeit, das Abbild seines Wesens;
er trägt das All durch das Wort seiner Kraft; nachdem er die Reinigung von Sünden vollbracht hat,
setzte er sich zur Rechten der Majestät in der Höhe.
(Hebr. 1:1-4)
►Neues Testament
Taschenausgabe D
Übersetzt und kurz erklärt
Trier: Mosella Verlag 1916. Auflage 1922
Imprimatur: Trier 1916
Wortstimme:
"Im Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott.
Und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch dasselbe geworden;
und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist.
In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis; doch die Finsternis hat es nicht erfaßt."
(Ev. Johannes 1)
Zum Buch:
Aus dem Vorwort:
Im Auftrage der bischöflichen Behörde übersetzten Prof. Dr. Barens, Regens Dr. Becker und Prof. Hüllen die vier Evangelien im Anschluß an die Evangelienharmonie, überarbeiteten vollständig den Text der übrigen Bücher des N.T. und fügten ein reichhaltiges Register...hinzu. der Name des verdienten Bibelgelehrten... wurde auf dem Titel beibehalten.
Grundtextangabe: Vulgata mit Rücksicht auf den griechischen Urtext.
Im Gegensatz zum Ersten Buch Moses ist dieses vollständige NT im Duodez- Format hergestellt und in Fraktur einspaltig gedruckt. Verszahlen stehen im Text. Unter den sinngebenden Überschriften sind Parallelstellen eingefügt. Die in katholisch imprimierten Testamenten üblichen Erklärungen stehen in der Fußnote. Im Anhang finden sich das Perikopenverzeichnis, ein Register, eine Zeittafel sowie eine farbige doppelt bedruckte Faltkarte von der Trierer Kunst- und Verlagsanstalt Schaar & Dathe.
Zur Person:
Ecker besuchte bis 1871 das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier und studierte dann Philosophie und katholische Theologie am dortigen Priesterseminar. Nach Priesterweihe (1875) und Promotion an der Universität Bonn (1879) lehrte er in Münster als Privatdozent die semitischen Sprachen. 1895 promovierte er zum Dr. theol. in Freiburg. 1886 berief ihn der Trierer Bischof Michael Felix Korum zum Professor für Semitica und alttestamentlichen Exegese am wiedereröffneten Trierer Priesterseminar. Er war ein entschiedener Vertreter des Antitalmudismus und Verfasser antisemitischer Schriften. (Quelle: wikipedia)
|