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Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 14:40 Uhr
Feilchenfeld, Wolf  (*Glogau / Schesien 20. Siwan 5587 / 15. Juni 1827
                                 3. Ijar 5673 / 10. Mai 1913 Posen / Südpreußen)  Oberrabbiner Dr.
 
►Die zwei letzten Abschnitte des Pentateuch's
übersetzt und erklärt
Düsseldorf: Commissions- Verlag von Wilh. de Haen 1866
 
Wortstimme:
Keiner gleicht dem Gotte, Jeschurun, der, über dem Himmel thronend,
dir zur Hilfe ist, und in seiner Hoheit über Wolken.
Eine Burg ist der uralte Gott und unten ewige Arme.
Er hat vor dir vertrieben den Feind und (dann) gesprochen: „Vertilge!"
So besetzte sich Israel, sicher in Abgeschiedenheit,
(strömte) der Quell Jakobs in ein Land voll Korn und Most:
auch die Himmel über ihm bersten von Thau.
Heil dir, Jisrael! Wer ist gleich dir, ein Volk, errettet durch Ad.,
den Schild deiner Hilfe, der auch das Schwert deiner Größe.
Schmeicheln müssen dir deine Feinde,
und du beschreitest ihre Höhen.
(33: 25 - 29)
 
Zum Buch:
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► Der sechsunddreißigste Psalm
    (ohne Textveränderungen ) commentirt
 
(In:) Magazin für die Wissenschaft des Judenthums.
       Herausgegeben von Dr. A. Berliner und Dr. D[avid] Hoffmann
Berlin: Julius Benzian. Achter Jahrgang 1881
 
Wortstimme:
 Dem Sangmeister — für Ad.'s Knech, für David.
In meinem Sinne liegt mir, was die Sünde dem Bösewicht eingeben,
da Furcht vor Gott ihm nicht vor Augen stand:
Daß sie es ihm glatt gemacht in seinen Augen,
ihr Unrecht zu suchen, — um es zu hassen;
Ihres Mundes Worte sind Unheil und Trug;
aufgehört hat er, auf Wohltun zu sinnen.
(Dann) erdenkt er Unheil auf seinem Lager,  — stellt er sich auf einen Weg,
der nicht gut,  — verschmäht er (auch) einen schlimmen nicht.
Ad., in dem Himmel ist Deine Gnade, so (reicht) Deine Treue an die Wolken.
Deine Rechtschaffenheit gleich Gottesbergen, Deine Gerichte eine gewaltige Fluth:
Menschen wie Thieren mußt Du, Ad., helfen.
Wie kostbar Deine Gnade o Gott! so mögen die Menschenkinder
im Schatten deiner Fittiche sich bergen.
(36. 1- 8)
 
 
► Ein Erklärungsversuch des achtundsechzigsten Psalms.
 
(In:) Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judenthums
      Wissenschaftliche Aufsätze
       Herausgegeben von Dr. Z. Fränkel. Fortgesetzt von Prof. Dr. H. Graetz
Krotoschin: Druck und Verlag von  B. L. Monasch & Co. Neunundzwanzigster Jahrgang. (Neue Folge, zwölfter Jahrgang), December 1880
 
Wortstimme:
Dem Sangmeister von David ein Psalterlied.
Es erhebt sich Gott: da zerstieben Seine Feinde, und es fliehen Seine Hasser vor Ihm.
Wie Rauch verweht wird, hauchest Du, und wie Wachs vor Feuer schmilzt,
verschwinden Frevler vor Gott. Und Gerechte freuen sich, frohlocken vor Gott
und wonnerfüllt sind sie in der Freude.
Lobsinget Gott, preiset in Liedern Seinen Namen, verherrlicht den in Nebel Thronenden
durch seinen Namen „Jah" und frohlocket vor ihm.
Vater der Waisen und rechtsvertreter der Wittwen ist Gott in Seiner heiligen Burg.
Gott versetzt Vereinsamte in die Heimath zurück, führt heraus in Banden Gefesselte;
nur Abtrünnige wohnen in dürrem Land.
(68: 1- 7)
      
 
 

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