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Dienstag, den 02. Dezember 2008 um 11:28 Uhr
  Lambert, Franz A. (*...........................................   ..........................................)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 ►Das Buch Hiob
aus dem Hebräischen ins Deutsche übertragen
und herausgegeben von Franz A. Lambert.
Den Titel und Umschlag zeichnete Aage Jörgensen - Kopenhagen
Berlin: Furche Verlag. Erste und zweite Tausend Herbst 1919
 
Wortstimme:
Kannst du die Unerforschlichkeit Elohas ergründen?
   oder zur Vollkommenheit Schadais hingelangen?
Hoch wie der Himmel! — was vermagst d u ?
    Tiefer als die Unterwelt! — was kannst  d u wissen?
Länger als die Erde ist ihre Ausdehnung
     und breiter als das Meer.
Wenn Er daherfährt und verhaftet und Gericht hält,
    wer will ihm dreinreden?
Wohl kennt Er die Sünder und sieht den Frevel,
    aber man kommt nicht zur Einsicht;
sonst würde der Hohlkopf verständig werden
   und der junge Wildesel umgeboren zu einem Menschen.
(Kap. 11)
 
O würden doch aufgeschrieben meine Worte,
   würden sie doch in ein Buch eingezeichnet,
  mit eisernem Griffel und Schlägel auf ewig in Stein gemeißelt!
Ich aber weiß, daß mein Rächer lebt
    und später über dem Staube sich erheben wird.
Und nachdem meine Hülle, dieses da, zerschlissen ist,
   werde ich, auch ohne mein Fleisch, Eloha schauen.
Ich werde ihn schauen mir wohlgesinnt;
   meine Augen werden ihn sehen, und zwar nicht als Feind.
   Darnach schmachtet meine Sehnsucht im Busen.
(Kap. 19)
Zum Buch:
Das Buch wurde von Oscar Brandstetter in Leipzig in der "Ohio- Antiqua" gesetzt, also nicht in Fraktur. (....)
 

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