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Dienstag, den 02. Dezember 2008 um 20:45 Uhr
  Maiworm, Joseph  (*Siebringhausen / Sauerland 31. Aug. 1889 † 31. Aug 1968 Hagen/ Sauerland) Pfarrer, geistl. Rat
   

Das Hohe Lied. Canticum canticorum Salomonis  שיר השירים   Άισμα άσμάτων
Ins Lateinische und Deutsche nach dem hebräischen Urtext neu übersetzt und erklärt.
Münster (Westf.): Regensbergsche Verlagsbuchhandlung 1948.


Imprimatur: Paderborn 1947

Wortstimme:
"Drücke mich als Siegel auf dem Herz, als Mal auf deinen Arm!
Ja, wie der Tod so stark ist auch die Liebe, hart wie die Unterwelt die Sehnsucht,
ihre Glut ist Feuer, eine starke Gottesflamme.
Viele Wasser löschen nicht die Liebe aus,
Ströme schwemmen sie nicht fort.
Zög jemand allen Hausbesitz der Liebe vor,
man würde ihn dafür verachten!"
(8:6- 7)

Zum Textheft:
Aus dem Vorwort, verfaßt in Hagen - Boelerheide und namentlich unterzeichnet im November 1946:
„Solange noch eine amtliche Neufassung der Vulgata aussteht, mag diese, für den Privatgebrauch bestimmte Uebersetzung einen Ersatz bieten, damit die Schätze des Hohen Liedes allen zugänglich werden...“ 24 Seiten im DIN_5- Format, Druck in Antiqua. Zwei Seiten Vorwort erklären das HHL: Brautlied, Liebeslied, Mystisches Lied. Sechs Personen "handeln" in diesem Stück; es spielt im irdischen Hause der Braut; so der westfälische Katholik Maiworm. Der Schrifttext ist je Seite zweispaltig abgedruckt, links die lateinische, rechts die Üs ins Deutsche. Darunter, sofern hilfreich zum Verständnis, eine Kurzerklärung.

 

 

►Geschichte Jesu
Evangelienharmonie und Harmonistik

Der Text der vereinten vier Evangelien, Erklärungen der Harmonistik.

Münster (Westf.): Regensbergsche Verlagsbuchhandlung 1946


Imprimatur: Paderborn 1945

 

Wortstimme
Einer aus ihnen, ein Gesetzeslehrer, der ihre Verhandlungen gehört
und erkannt hatte, wie gut er ihnen antwortete, trat nun heran
und wollte ihn prüfen; er fragte ihn: „Meister, was habe ich zu tun,
um am ewigen Leben teilzuhaben?"
Er sprach zu ihm: „Was steht im Gesetz? Was liest du da?"
Jener erwiderte: „Meister! Welches ist im Gesetz das  H a u p t g e b o t ,
das e r s t e  von allen geboten?"
Jesus antwortete ihm: „Das  e r s t e  von allen Gebote lautet:
Höre, Israel, unser Herrgott ist ein einziger Herr!
Du sollst ihn, den Herrn, deinen Gott lieben aus deinem ganzen Herzen,
aus deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Gemüt und aus all deiner Kraft!
Dies ist das erste Hauptgebot. Ein  z w e i t e s  ist ihm gleich:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selber!
Größer als diese ist kein andres Gebot. An diesen beiden Geboten
hängt das ganze Gesetz mit den Propheten."
(Synopse Mk 12 / Lk 10 / Mt 22)
 
Zum Buch:
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Zur Person:
 In Siebringhausen, seit 1969 zur Stadt Drolshagen gehörig, geboren, besuchte Joseph Maiworm zunächst die Rektoratsschule in Olpe, dnach das Gymnasium in Paderborn. Nach der Reifeprüfung studierte er Theologie in Paderborn und München. Ein gutes Jahr vor Beginn des Ersten Weltkrieges, im März 1913, empfing er im Dom zu Paderborn die Priesterweihe. eine erste Anstellung erhielt er in Bernburg / Saale als Kaplan. Zum Militärdienst eingezogen, wurde er Feldgeistlicher und dann bis 1919 Militärpfarrer in Magdeburg. Die weiteren Stationen seines Wirkens als katholischer Geistlicher führten ihn nach Schoenebeck / Elbe, Kupferdreh, Verl und von 1931 bis '36 nach Gelsenkirchen- Rotthausen. Der Erzbischof des Bistums Paderborn rief ihn 1936 nach Boelerheide (Hagen), wo er die nächsten 28 Jahre seines Lebens intensiv wirkte.  
In der "Christ - König"- Gemeinde feierte er sowohl sein 25- wie 50-jähriges Priesterjubiläum. Neben seiner seelsorgerlichen Arbeit verfaßte er auch einige Aufsätze zur Interpretation der Heiligen Schrift, die in den Periodika "Theologie und Glaube (Paderborn) sowie "Theolog. prakt. Quartalschrift" (Linz) erschienen. Im Februar 1964 wurde er auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzt. Nach 55 Jahren pastoraler Tätigkeit starb er in Hagen.
(nach einem Nachruf; mit Dank an Herrn von Krefeld)
 
 
 

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