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Freitag, den 19. Februar 2010 um 12:21 Uhr
 
  Melsheimer, Ludwig Friedrich (*  Kleinfischlingen b. Edenkoben/ Pfälzerwald  18. Sept. 1771
                                                                                       †  7. Aug. 1827 ** Böchingen b. Landau/ Rheinbayern) Pfarrer, Dr. theol.
   
Das Buch Hiob
aus dem Hebräischen metrisch übersetzt
und durch kurze philologische Anmerkungen erläutert
Mannheim / Rhein: Verlag der Schwan= und Götz'schen Buchhandlung 1823
 
Wortstimme:
 
 
Zum Buch:
............................
 
¶ Die Sprüche Salomo's
aus dem Hebräischen übersetzt.
Landau, Pfalz: Georges und Prinz, 1818. Wohlfeile Ausgabe ohne Anmerkungen.
Mannheim: Schwan= & Götz 1821 (um Anmerkungen erweiterte Ausgabe)

           Wortstimme:



''Zum Buch'':
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Zur Person:
Er war ev. Pfarrer, Dr. theol. und Mitglied der Generalsynode von Kaiserslautern.
Die ev. Theol. Fakultät der Universität Erlangen, wo er auch studiert hatte,  verlieh ihm in Anerkennung seiner Verdienste den Titel Dr. theol.
 
Zur Zeit der Abfassung des Hiob- Titels war er Pfarrer der pfälzischen Gemeinde Böchingen. Ein biographischer Hinweis legt die Zeit in Böchingen auf 1807 - 1827 fest. In jenem Jahr ist er auch, 56- jährig, an den Folgen eines „Schlagflusses" verstorben.
 
 In einem Nachruf über den pfälzischen Pfarrer ist folgendes zu erfahren:
»Er war ein beliebter Prediger, geistreicher Gesellschafter, unermüdet in seinem Amte und in der Bildung der Jugend, für welche er ein Institut in seinem Hause errichtet hatte. Er war und blieb Mitglied in der Generalsynode von Kaiserslautern und hatte bedeutenden Antheil an der glücklich bewirkten Vereinigung der beiden Konfessionen. Die Literatur nahm alle seinen freien Stunden in Anspruch und er ist in der gelehrten Welt durch seine Übersetzung der Sprüche Salomonis und des Buchs Hiob bekannt. Die inhumane, leidenschaftliche, und man kann sagen, feindliche Kritik, welche diese letzte Übersetzung in einem gelehrten Blatte erfuhr, hat nicht wenig die letzten Jahre seines Lebens verbittert. Als Anerkennung seiner Verdienste hat ihn schon vor mehrern Jahren die theologische Fakultät in Erlangen mit dem Doktordiplom beehrt.«

(Quelle: Neuer Nekrolog der Deutschen. 5. Jahrg. 1827)
 
Andere Quelle (www.gendi.de/kurtbrehmer/spesbach_gesch.)
 
**..... der aus Kleinfisch-lingen stammende Pfarrersohn Johann Friedrich Melsheimer, der von 1831 bis 1851 hier Dienst tat. Er machte sich als Übersetzer des Buches Hiob und der Sprüche Salomons einen Namen.
 
 

 

 

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