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Das Buch des Propheten Micha
Text, Übersetzung und Erklärung nebst ausführlichen Beilagen
Frankfurt am Main: J. Kauffmann Verlag 1924
(hebr. / dt.)
Wortstimme:
"Und du, Bethlehem Ephrata, zu klein, unter den Tausenden Judas zu sein;
aus dir soll mir hervorgehen der, der Herrscher sein soll in Israel
und seine Ausgänge sind von der Urzeit her, von den Tagen der Ewigkeit.
Darum wird er sie geben bis zu der Zeit, da die Gebärerin geboren hat,
und der Rest seiner Brüder wird zurückkehren mit den Kindern Israels.
Und er wird aufstehen und weden in der Macht des Ewigen in der Erhabenheit
des Namens des Ewigen seines Gottes, und sie werden wohnen bleiben,
denn nun ist er groß bis an die Enden der Erde.
Und dies wird ein Friede sein..."
(Kap. 5: 1 - 4a)
Zum Buch:
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Die Psalmen, das Religionsbuch der Menschheit.
Eine ethisch = ästhetische Wertung des Psalmbuches.
Berlin: C. A. Schwetschke & Sohn, Verlagsbuchhandlung 1925
Wortstimme:
"Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes,
und das Werk seiner Hände tut kund das Firmament.
Ein Tag sprudelt dem anderen den Spruch zu,
und eine Nacht verkündet der anderen das Erkennen.
Nicht ist ein Spruch da, nicht sind Worte da,
nicht wird gehört ihre Stimme.
Über die ganze Erde geht hin ihre Schnur,
und bis ans Ende des Erdkreises ihre Worte;
dem S o n n e n b a l l h a t er ein Zelt an ihnen gesetzt."
(19: 2- 5)
Zum Buch:
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Zur Person:
Rabbiner Akiva Baruch (Arthur) Posner wurde am 16. November 1890 in Samter / Provinz Posen geboren. Im Jahr 1919 erhielt er die Lehrbefugnis des Berliner Rabbinerseminars und 1923 promovierte er an der Universität Tübingen. In den Jahren 1919 bis 1924 war er als Prediger, Rabbiner und Lehrer in verschiedenen deutschen Gemeinden tätig. Von 1924 bis 1933 fungierte Posner als Rabbiner der Kieler Gemeinde. Er und seine Frau Rosi-Rachel mit ihren drei Kindern verlassen im Juni 1933 Deutschland in Richtung Belgien. Im Gepäck hat Rosi-Rachel ein Foto mit der Chanukkia, dem achtarmigen Leuchter. Auf ihrer Flucht schreibt sie auf die Rückseite des Fotos:
"Juda verrecke, die Fahne spricht. Juda lebt ewig! erwidert das Licht."
Von Belgien ziehen sie 1934 weiter nach Erez Jisrael, lassen sich in Jerusalem nieder. Dort arbeitete Akiva Baruch bis 1954 in der E.L. Prinz Bibliothek des Mizrachi Lehrerseminars, und im Anschluss daran ab Juni 1955 in der zentralen rabbinischen Bibliothek des Hechal Schlomo in Jerusalem. A. B. Posner starb am 6. Mai 1962.
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