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Schulz, Georg F. PDF Drucken
Freitag, den 19. Februar 2010 um 12:32 Uhr

Schulz, Georg Friedrich   (*Stettin, Pommern 8. Nov. 1932..................)

 

►Das Evangelium nach Iohannes
Am Urtext erneut
Köln a/Rh.: Gaia Verlag 1969
 
Reihe: Das Testament Christi am Urtext erneut
             Erster Band
 
Wortstimme:
 Im Uraufgange war das WORT, und das Wort war offen zu GOTT,
und das Wort war Gott. Daselbe war im Uraufgang offen zu Gott.
Alles ist durch das Wort geworden —, sein Bildnis geht durch alles Gebildnis.
In ihm war das LEBEN,
und das Leben war das LICHT der Menschen.
Und das Licht strahlt in der Todesnacht
und die Todesnacht nimmt es nicht wahr.
(I)
 
Zum Buch:
Vorausgeschickt sei, daß diese Reihe nicht vollendet wurde. Somit ist dieser Band der einzig erschienene.
In einem fünfseitigen Nachwort schreibt Georg Friedrich Schulz am Neujahrstage 1969 unter anderem: Die vorliegende Übertragung des Johannes- evangeliums erhebt nicht den Anspruch, eine wörtliche Übersetzung des griechischen Urtextes zu sein. Wer sie als solche nähme, würde gründlich mißverstehen, was auf den vorangegangenen Blättern gewollt und gestaltet wurde...... Die erneuerte Form des Johannesevangeliums weicht an vielen Stellen vom Gewohnten ab, so daß der Leser zu Recht die Frage stellen wird, ob er ich auf den neuen Text denn verlassen dürfe. Hierauf ist zu erwidern, daß die Freiheit, zu welcher das Deutsche nach der jahrhundertelangen Herrschaft Luthers und seiner Epigonen nunmehr berufen ist, sich dem Logos  des Evangeliums umfassend und verantwortlich verpflichtet weiß. So entsprechen gerade die Stellen, an denen der überlieferte Wortlaut am stärksten verwandelt wurde, weil es darauf ankam, Verschüttetes zu bergen, zu erschließen, einer Sinngestalt des Originals, die von der traditionellen Bibelauslegung infolge einer einseitigen Blickrichtung vernachlässigt wurde.....
Deshalb richtet sich diese Übertragung vornehmlich an solche Menschen, die an der Neugestalt des göttlichen Wortes zum ICH in sich erwachen wollen.
Der gebundene Oktavband umfaßt 96 Seiten. Der Bibeltext ist im Blocksatz abgedruckt. Allerdings hat Gg. Fr. Schulz mit reichlich Absätzen dafür gesorgt, daß der Text lesbar bleibt. Zusammengefaßte Versangaben sind in die Fußnote gestellt. "Jesus' Haupt" ist in Form einer wenig anschaulichen s/w Radierung auf der vierten Seite zu finden. Interessant ist noch eine Art Bekanntgabe, die auf die Titelseite folgt:
Die vorliegende Übertragung des Johannes- Evangeliums durch G.F.Schulz entstand in den Jahren 1966-1967.Sie ist keiner bestehenden Religionsgemeinschaft einseitig verpflichtet, sondern wendet sich in freier Rücksicht auf Laut und Sinn des Urtextes an das geistige Christentum der Zukunft.

Zur Person:
geboren 1932 im Pommerschen, Abitur und Studium in Tübingen, 15 Jahre lang Oberstufenlehrer an zwei Gymnasien und zwei Waldorfschulen. In der Mitte des Lebens selbstständiger Landwirt in der Toscana, danach drei Jahrzehnte lang Seminar- und Kursleiter in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Skandinavien, Italien und Griechenland. Arbeitet derzeit an einem umfangreichen Buch über das Vierte Evangelium.
(Stand: April 2010, mit herzlichem Dank an GFS für die Kurzvita !)  
 
 
 

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