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Seng, Gunther (*..................... .................................) Dr.
►Das Buch Hiob — eine Einführung in die Heilsgeschichte
[Auslegung mit Übersetzung nach dem "neu durchgesehenen" Luthertext 1913]
Fellbach / Württ.: AT- Verlag 1994
Wortstimme:
Meinst du, daß du wissest, was Gott weiß,
und wolltest es so vollkommen treffen wie der Allmächtige?
Es ist höher denn der Himmel; was willst du tun? tiefer denn
die Hölle; was kannst du wissen?
länger denn die Erde und breiter denn das Meer.
So er daherfährt und gefangen legt und Gericht hält,
wer will's ihm wehren?
Denn er kennt die losen Leute, er sieht die Untugend,
und sollte es nicht merken?
Ein unnützer Mann bläht sich, und ein geborener Mensch
will sein wie ein junges Wild.
Kap. 11: 7- 12
Ach, daß meine Reden geschrieben würden! ach, daß sie in ein Buch
gestellt würden! mit einem eisernen Griffle auf Blei
und zu ewigem Gedächtnis in einen Fels gehauen würden!
Aber ich weiß, daß mein Erlöser lebt; und als der letzte
wird er sich über dem Staube erheben.
Und nachdem diese meine Haut zerschlagen ist,
werde ich ohne mein Fleisch Gott schauen.
Denselben werde ich mir sehen, und meine Augen werden ihn schauen,
und kein Fremder. Darnach sehnen sich meine Nieren in meinem Schoß.
Kap. 19: 23- 27
Zum Buch:
In seinem zweieinhalbseitigen Vorwort schreibt der Autor Dr. Gunther Seng über das Charisma des Buches Hiob. Die Kernfrage stellt sich ihm folgendermaßen: Ob Hiob wohl den Verlust des Wohlstandes, der Familie und der Gesundheit mit einer Absage an Gott beantworten würde.
Eingesehen und verarbeitet hat Seng folgende weitere Übersetzungen, deren Lesarten auch zu Papier gebracht sind: Es sind Übersetzungen aus folgenden evangelischen und katholischen Werken: Hermann Menge, 13. A. 1954; Friedrich Karl Jonat 1934; Dr. Joseph Franz v. Allioli 1916; D. Leander van Eß 1924; Prof. Dr. Meinrad Stenzel und Prof. Dr. Josef Kürzinger (Pattloch- Bibel) 1966. Von modernen Bibelübersetzungen rät der Autor eher ab. Er benutze stattdessen die Jubiläums- Bibel mit dem alten Luthettext. Im Paperback werden die Schrifttexte jeweils versweise - auch zusammengenommen - ausgelegt. Diese Auslegung ist nicht wissenschaftlich, sondern für den heilsgeschichtlich interessierten Leser. Andere Lesarten sind, wie bereits angedeutet, reichlich beigegeben, ebenso Verweisstellen zu beiden Teilen der Bibel.
Zur Person.....
ist nichts bekannt. Es gibt einen Homöopathen gleichen Namens in Stuttgart. Ob dieser Dr. med. identisch ist mit o. g. Autor, ist (noch) nicht geklärt.
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