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Stäbler, Gottlob (*..................... †................................) Institutsvorstand
Schmid, Gotthold (*Gerhausen/ OA Blaubeuren/ Württ. 9. April 1868 † nach 1924.........................) Oberlehrer am Königin= Olgastift
►Die fünf Bücher Mose
in anschaulicher Darstellung und helisgeschichtlicher Betrachtung
Eine Einführung in den Schatz des göttlichen Wortes sowie eine Handreichung zu einer lebensvollen Darbietung der biblischen Geschichte
Stuttgart: Verlag von Holland & Josenhans o. J. (ca. 1908)
Wortstimme:
Höret, ihr Himmel, denn ich will reden!
Erde, vernimm meines Mundes Spruch!
Träufle hernieder wie Tau, miene Rede,
Wie sich ergießt der Regen auf die Flur!
P r e i s e n w i l l i c h d e n N a m e n J e h o v a h s ,
Ihm, umserm Gotte, allein bringet Ehr'!
Er ist ein Fels und sein Tun ist vollkommen,
all seine Wege sind Wahrheit und Recht.
Gott ist getreu und an ihm ist kein Böses,
Fromm und gerecht ist er, unser Herr.
Das Lied Moses. 5. Mose 32: 1- 4
Zum Buch:
Aus dem im September 1907 in Stuttgart verfassten Vorwort:
"Wertvolle Dienste leisteten den Verfassern die Bibelwerke von Dächsel, Gerlach, Vilmar Witt und Heintzeler; die ,Bibelstunden' von F. T. Ph. Heim; die Übersetzung des Alten Testaments von E. Kautzsch; Funcke, Die Welt des Glaubens und die Alltagswelt; Böhmer, Das erste Buch Mose; Ilzhöfer, Meth. Handbuch der biblischen Geschichte; Fronmeyer, Biblische Geographie; Urquhart, Die neueren Entdeckungen und die Bibel u. a."
Das Buch ist knapp in Oktav hergestellt und in Fraktur gedruckt. Die behandelten Texte sind nur im Auszug vorhanden und stammen hauptsächlich aus der Genesis und dem Exodus. Das 3. und 5. Buch kommen nur sehr spärlich, das 4. B. M. wenig ausführlicher vor -- sowohl was die Üs als auch die Erklärungen betrifft. Christologische Bezüge sind durchgängig vorhanden. Die Übersetzung - und das ist ein gewichtiger Nachteil- setzt sich nicht merklich vom restlichen durchlaufenden Text ab.
Zu den Personen:
......... wird noch recherchiert.............
Gotthold Schmid stammt aus "Gerhausen, Oberamt Baubeuren" und war urspr. Seminarist in Nürtingen. Er erhielt eine "anständige Anstellung am 24. Mai 1888, als "Hauptlehrer" tätig seit 1. April 1896", den Titel Oberlehrer erhielt er am 20. Febuar 1901. Das letzte Schriftstück in dieser seiner Personalkte stammt vom 10. Februar 1903 und betrifft die "Verleihung einer Gratifikation an Oberlehrer Schmid".
Eine weitere Personalakte von Gotthold Schmid enthält allerdings nur 3 Schriftstücke von 1922-1924; sie umfasst: seine Nationalliste (= Personalbogen), seine Bewerbung 1922 um eine Stelle als "Reallehrer" am Olgastift sowie die Übertragung einer planmäßigen Lehrstelle an der Volksschule Stuttgart im Jahr 1924.
Das Todesdatum geht aus keiner der genannten Personalakten hervor.
(Quelle: Landesarchiv Baden-Württemberg Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg. Mit großem Dank an Ute Bitz!
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