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Dienstag, den 02. Dezember 2008 um 06:48 Uhr
 
 Vischer, Wilhelm Eduard (* Davos / Graubünden 30. April 1895  † 27. Nov. 1988 Montpellier / Hérault)
                                                                                                                 Pfarrer, Prof. Dr. h.c. theol.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(nach M. Luther)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


►Der Prediger Salomo
übersetzt mit einem Nachwort und Anmerkungen

München: Chr. Kaiser Verlag /  1926

Reihe: Eine alttestamentliche Schriftenreihe:

Wortstimme:
Ich sah die Plage, die Gott den Menschenkindern gegeben,
sich damit zu plagen:
Gott tut alles fein zu seiner Zeit, hat ihnen auch die Ewigkeit ins Herz gegeben,
ohne daß der Mensch durchschauen könnte
das Tun, das Gott vom Anfang bis zum Ende tut.
Ich erkannte:
es gibt für sie nichts Gutes,
als fröhlich zu sein und sich gütlich zu tun im Leben.
Aber auch:
wo immer ein Mensch ißt und trinkt
und das Leben genießt für all seine Mühe,
da ist es Gottes Gabe.
Ich erkannte:
alles was Gott tut, steht für ewig fest,
man kann nichts dazu noch davon tun.
Gott hat das so gemacht, daß man sich vor ihm fürchte.
Was ist, war längst, was sein wird, ist längst schon,
und Gott bringt das Entschwundene wieder.
(3:10- 15)
 

 

Hiobein Zeuge Jesu Christi
[in kleiner Auswahl übersetzt]
München: Chr. Kaiser Verlag / 1938. 4. Auflage
 
Reihe: Schriftenreihe Bekennende Kirche, heausgegeben von Th. Ellwein und Chr. Stoll
 
Wortstimme:
„Kannst du die Tiefen Gottes ergründen?
Oder die Vollkommenheit des Allmächtigen finden?
die höher ist als der Himmel — was willst du machen?
tiefer als die Hölle — was willst du verstehen?
weiter als die Erde und breiter als das Meer."
(Kap. 11)

Daß meine Worte doch geschrieben würden,
Verzeichnet in ein Buch.
mit eisernem Griffel und mit Blei
auf ewig in den Felsen eingegraben!
Und ich, ich weiß, mein Löser lebt.
Zu allerletzt wird er sich über dem Staub erheben.
Und nachdem meine Haut geschunden ist,
werde ich, ohne mein Fleisch, Gott schauen,
ich — ihn — mir — schauen,
m e i n e  Augen sehen, nicht ein Fremder!"
(Kap. 19)
 
 
 
Der Prophet Habakuk
    [übersetzt]
    Neukirchen Kreis Moers: Verlag der Buchhandlung des Erziehungsvereins
 
Reihe: Schriftenreihe „Biblische Studien" Heft 19;
            herausgegeben von Otto Weber, Helmut Gollwitzer und Hans- Joachim Kraus
 
Wortstimme:
Denn der Feigenbaum sproßt nicht,
am Weinstock ist kein Ertrag,
es versagt das Gewächs des Ölbaums,
und der Acker bringt keine Nahrung.
Die Schafe sind aus der Hürde verschwunden,
und in den Ställen steht kein Rind mehr.
Ich aber, in dem Herrn will ich frolocken,
   jauchzen will ich dem Gott meines Heils.
Gott der Herr ist meine Kraft.
   Er macht meine Füße den Hinden gleich
und läßt mich auf Höhen schreiten,
daß ich singe auf meinem Saitenspiel.
(Kap. 3: 18- 19a)
 
 
 
Psalmen ausgelegt für die Gemeinde
   [17 Psalmen übersetzt und ausgelegt]
Basel / Schweiz: Verlag Friedrich Reinhardt o. J. (1945) Vierte Auflage 19..
 
Wortstimme:
Die Erde ist der HERRN, und was darinnen ist;
      der Erdboden, und was darauf wohnet.
Denn Er hat ihn auf Meere gegründet
       und auf Wasser gestellt.
Wer wird auf des HERRN Berg gehen?
      Und wer wird stehen an seiner heiligen Stätte?
Der unschuldige Hände hat und reines Herzens ist,
      der nicht Lust hat zu loser Lehre
      und schwöret nicht fälschlich:
Der wird den Segen vom HERRN empfangen
      und Gerechtigkeit vom Gott seines Heils
Das ist das Geschlecht, das nach ihm fraget,
      das da suchet dein Antlitz, Gott Jakobs.
Machet die Tore weit und die Türen der Welt hoch,
     daß der König der Ehren einziehe!
(Der 24. Psalm)
 
Der Erdkreis ist des HERRN allein,
und alles, was drauf wohnt, ist sein,
sein der Geschöpfe großer Heere.
Durch Bäch und Flüsse, die er führt,
hat er die Erde schön geziert,
er gründet sie auf tiefem Meere.
Wer darf zum HERRN auf Zion gehn,
werd ort an heilger Stätte stehn,
wo man ihn auf dem Thron verehret?
Nur wessen Hand und Herz rein ist,
wer seines Bundes nicht vergißt,
nie heuchelt und nicht fälschlich schwöret.
Der wird vom HERRN zu jeder Zeit
 viel Segen und Gerechtigkeit
 vom Gotte seines Heils empfangen.
 So ist des Jakob fromm Geschlecht,
das fraget stets nach Licht und Recht
und bleibt an seiner Gnade hangen.
Ihr Pforten, hebt das Haupt empor,
erweitre dich, uraltes Tor!
Der König kommt, der Fürst der Ehre.
(Ps. 24; Deutsche Fassung des Hugenotten- Psalmes nach M. Jorissen)
 
Zum Buch:
Folgende Pss hat W. Vischer ausgelegt: 1 - 2 - 3 - 5 - 8 - 9 - 10 - 22 - 24 - 32 - 51 - 73 - 91 - 100 - 103:13- 18 - 104:24.27- 30 - 110 - 150.  Die Übersetzung ist in aller Regel die "neu durchgesehene" Ausgabe (1913) von Martin Luther. Einige Partien sind leicht bearbeitet, wie an der WS des 24. Psalms erkennbar ist.
Weiterhin hat Vischer folgende bereimte Psalmen dazu übernommen: Nach Matthias Jorissen: 24 - 32 (Jorissen / Ebrard) - 91. Nach der Hugenotten- Melodie: 5 - 8 - 22 - (24). Nach der Straßburger Melodie:
Psalm 2.
 
N.B.:
Die Psalmenbereimung von Matthias >Jorissen: siehe dort.
 
 
Das wichtigste Werk dieses mutigen und streitbaren Theologen ist unzweifelhaft:
 
►Das Christuszeugnis des Alten Testamentes
  1. Band Das Gesetz
München: Chr. Kaiser Verlag / (1934). 2. Auflage 1935
 
  Wortstimme:
„den durch die Himmel dir zu Hilfe Fahrenden.
Die Schirmburg ist der Gott des Ursprungs
und unten (walten) die ewigen Arme."
(Hymnus auf den Gott Jeschuruns; 5. M. 33)
 
► Zweiter Teil: Die Propheten
Erste Hälfte: Die früheren Propheten.
Zollikon = Zürich: Evangelischer Verlag  / 1946. 2. Auflage
 
Wortstimme:
 
 

Siehe auch >Refer,Karl

und >Simon, Matthias

 

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