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Dienstag, den 03. Februar 2009 um 21:20 Uhr
 

Vocke, Harald      (* Berlin 24. Februar 1927  † 12. Februar 2007......)   Dr.

   
Das Evangelium des Johannes
Aus dem Griechischen übersetzt
Frankfurt am Main und Leipzig: Insel Verlag 1995. Erste Auflage
Insel- Bücherei Nr. 1139
 
Mt einem Holzschnitt von Lukas Cranach d. Ä.
 
Wortstimme:
"Im Anfang war das WORT, und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott. Das war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch es geworden,
und ohne es ist nicht Eines geworden von dem, was da ward.
In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis,
doch die Finsternis nahm es nicht an."
(Kap. 1)
 
Zum Buch:
Diese Evangeliums- Ausgabe ist ein weiteres Kleinod aus der bibliophilen Reihe der Insel- Bücherei. der Bibeltext ist auf chamoisfarbenem Papier ohne Beigaben gedruckt. Kapitelzahlen sind rot hervorgehoben, Versangaben zusammengefaßt. Sinnabschnitte sind abgesetzt.
Das zwölfseitige Nachwort schrieb der Journalist Harald Vocke undatiert in Würzburg - Heidingsfeld. Als "Schutzpatron" der Übersetzer kommt der heilige Hieronymus ausgiebig "zu Wort" und dessen Übersetzerkunst wird ausführlich beschrieben. Vocke geht auch der Frage nach, ob Johannes sein Ev. ursprünglich hebräisch der griechisch verfasste. Im Focus des Übersetzers steht außerdem der oftmalige Wechsel der tempi innerhalb des Textes. Ebenso wird die Ursprünglichkeit der Geschichte der "ertappten" Frau in Kap. 8 angesprochen. Textgrundlage dieser Üs. ist die Ausgabe von E. & E. Nestle sowie (nachgeordnet) die von K.& B. Aland. Konjekturen sind begründet.
H. Vocke wird auch im Vorwort zu P. Gebhard >Heyders Übersetzung der "Psalmen Davids" zitiert.
 

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