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►Die vier Evangelien
übersetzt und erklärt
Erster Theil.
Einleitung. Das Evangelium nach Matthäus. Das Evangelium nach Markus
Karlsruhe: Druck und Verlag der G. Braun'schen Hofbuchhandlung 1880.
Wortstimme:
►Die vier Evangelien
übersetzt und erklärt
Zweiter Theil.
Das Evangelium nach Lukas. Zum Johannesevangelium. Das Johannesevangelium.
Karlsruhe: Druck und Verlag der G. Braun'schen Hofbuchhandlung 1880.
Wortstimme:
¶ Familienbibel des Neuen Testamentes
I. Band:
Die vier Evangelien und die Apostelgeschichte
übersetzt und erklärt
Karlsruhe: Druck und Verlag der G. Braun'schen Hofbuchhandlung 1882
II. Band
Die neutestamentlichen Briefe und die Offenbarung des Johannes
übersetzt und erklärt
von Emil Zittel, Emil Veesenmeyer, Adolf Schmitthenner und Albrecht Thoma
Karlsruhe: Druck und Verlag der G. Braun'schen Hofbuchhandlung 1885
Anm.:
Zittel übersetzte die Paulusbriefe, Veesenmeyer die an Timotheus und Titus, Schmitthenner die Petrus-, den Judas-, Jakobus-, sowie den Hebräerbrief, Thoma die Johannesbriefe sowie die Offenbarung. Die Vorworte sind in Karlsruhe 1881 bzw. 1885 verfasst. Diese vollständigen NT- Ausgabe ist eine erweiterte Ausgabe der erstgenannten (unverändert übenommenen) Evv.- Übersetzung.
►Die Schriften des Neuen Testaments
Dem deutschen Volke übersetzt und erklärt
Karlsruhe: Druck und Verlag der Braun'schen Hofbuchhandlung 1894
Wortstimme:
»So aber sollt ihr nun beten: „Unser Vater, der du bist in dem Himmel.
Geheiligt werde dein Name. Es komme dein Reich.
Es geschehe dein Wille, wie im Himmel, so auch auf Erden.
Unser Brot, das wir bedürfen, gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schulden, wie wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen."
(Matth.5: 9-13)
Zum Buch:
Dekan Emil Zittel schrieb im Mai 1894 in Karlsruhe das dreieinhalb- seitige Vorwort zu diesem opulent ausgestatteten Oktavband. Den Deutschen aller Coleur widmete er sein NT. Mit Ausnahme von begründeten Abweichungen ist der Tischendorf'sche griechische Text zugrundegelegt. Der Bibeltext ist zweispaltig in Bruchschrift gesetzt, die überaus reichlichen Anmerkungen sind darunter in die Fußnote eingeordnet, sie enthalten auch eine Fülle von Parallel- und Verweisstellen und nehmen oft eine halbe Seite ein. Angeordnet sind die Bücher nach der (vermuteten) Zeit ihrer Entstehung, beginnend mit dem ersten Brief an die Thessalonicher, abgeschlossen mit der Offenbarung, das gemäß Zittels Einschätzung etwa im Jahr 68 n. Chr. von einem Presbyter "Johannes" oder einem Kreis ephesinischer Theologen verfaßt wurde. Poetische Texte sind hier in einer kleineren Schrift wiedergegeben, die manchen Weitsichtigen Probleme bereiten dürften. Den ersten drei Evangelien ist eine synoptische Tabelle vorgestellt. Die drei Gemeindeamts- Inhaber aus dem 1. Timotheusbrief werden als "Bischöfe", "Diakone" und "Älteste" bezeichnet. - Am Ende des über 500 Seiten starken Werkes sind von der Württembergischen Bibelanstalt gedruckte farbige Landkarten plaziert, wie man sie aus der alten Lutherbibel kennt.--
Die altehrwürdige Braun'sche Hofbuchhandlung heißt heute "Verlagshaus G. Braun" und steht auf jenem Gelände in der Innenstadt, wo bis zu ihrer Zerstörung 1938 die orthodoxe Synagoge der »Adaß Jisroel« stand.
►Die Entstehung der Bibel
Karlsruhe: Druck und Velag der Braun'schen Hofbuchhandlung 1875.
Dritte, neu bearbeitete Auflage
Wortstimme:
"Es ist kein Gott, wie des Lieblings Gott,
Der helfend am Himmel einherfährt,
Auf Wolken thronend in Herrlichkeit.
Zuflucht ist der uralte Gott,
Er waltet mit ewigem Arme,
Er trieb vor dir her den Feind,
Und befahl dir, ihn zu vertilgen.
So wohnt nun Israel sicher,
Getreide und Most vor Augen;
Wohnt nun allein in dem Lande,
Das der Thau vom Himmel erquickt.
Heil Israel, wer ist wie du!
Der Schild deiner Hilfe,
Das Schwert deiner Macht,
Dein Retter, o Volk, ist Jehova!"
(5. M. 33: 26f)
►Die Entstehung der Bibel
Leipzig: Druck und Verlag von Philipp Reclam jun. (ohne Jahr) .
Reclams Universalbibliothek RUB Nr. 2836-2837a
5. verbesserte (und erweiterte) Auflage (1891). Auf Kriegspapier gedruckt. (vermutl. ca. 1919)
Wortstimme:
"Wohl dem, der nicht hört auf der Frevler Rat,
Nicht wandelt auf Sünderwegen,
Noch sitzt, wo die Spötter sitzen.
Jehovas Gebote sind seine Lust,
Bei Tag und Nacht sein Gedenken.
Er gleicht dem Baum, der am Wasserbach
Seine Frucht bringt zu seiner Zeit,
Und dessen Blätter nicht welken,
Was er beginnt, gerät wohl."
(Erster Psalm)
Zu den Büchern:
Im Gegensatz zum Neuen Testament, das lediglich eine Auflage erlebte und deshalb kaum bekannt ist, ist dieses kleine Einleitungswerk in mindestens fünf Auflagen und Nachdrucken verbreitet. Sämtliche biblischen Bücher einschließlich apokryphischer Texte werden eingeleitet und mit reichlich Textstellen illustriert. Zittel hat diese auch in den weiteren Auflagen immer wieder bearbeitet. Die oben genannte dritte Auflage ist in kl.-8° gebunden und fortlaufend in Fraktur gedruckt. Alle Bibeltexte sind recht klein versweise gesetzt. In dem Reclamheftchen ist der Druck lediglich verkleinert. In beiden Ausgaben ist der Philemon- Brief von Paulus komplett enthalten. Die Karlsruher Ausgabe hat 164, das RUB Taschenbuch 224 Seiten.
Zu den Personen:
Emil Veesenmeyer
Geboren im schwäbischen Stuttgart, erhielt seine wissenschaftliche Vorbildung auf dem Gymnasium zu Mannheim und studierte von 1874 bis 1877 Theologie auf den Universitäten Strassburg und Heidelberg. Von 1878-1886 stand er im badischen Kirchendient in Schwetzingen, Mannheim und Holzen; von hier wurde er am 1. April 1886 als Pfarrer nach Wiesbaden berufen, wo er an der Oberrealschule Religionsunterricht gab.
Aus: Programm Wiesbaden Oberrealschule 1887.
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